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Ruhreinzugsgebiet hatte den trockensten Sommer seit 1927

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Themen: | | |
Autor: Jonas Völker

Ruhreinzugsgebiet hatte den trockensten Sommer seit 1927

Im Juni und Juli fiel etwa 55 % und im August knapp 40 % weniger Niederschlag als sonst in diesen Monaten üblich.
Auch die Temperaturen stellten im Ruhreinzugsgebiet neue Rekorde auf. Die Monatsmitteltemperaturen waren wärmer als im langjährigen Mittel, wobei der Juni mit einer Monatsmitteltemperatur von 18,6 Grad der wärmste Sommermonat 2019 und der wärmste Juni im Ruhreinzugsgebiet seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 war. Die Hitzewelle Ende Juli verzeichnete vielerorts neue Temperaturrekorde und tropische Nächte. Sogar am Kahlen Asten wurde mit 31,9 Grad ein neuer Temperaturrekord verzeichnet sowie eine tropische Nacht, in der die Temperatur nicht unter 25 Grad fiel.

Talsperren haben Schwerstarbeit geleistet

Aufgrund der Witterungsbedingungen mussten die Talsperren des Ruhrverbands auch im Sommer 2019 Schwerstarbeit leisten. Zur Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabflüsse am Pegel Villigst bei Schwerte mussten die Talsperren der Nordgruppe (Möhne-, Henne-, Sorpetalsperre) an 81 Tagen Wasser zuschießen. Die Wasserführung an der Ruhrmündung wurde an 75 Tagen mit Wasser aus den Talsperren gestützt. An der Mündung ist dies die größte und in Villigst die drittgrößte Anzahl zuschusspflichtiger Tage in einem Sommer seit Einführung des Ruhrverbandsgesetzes im Jahr 1990. Die vorgeschriebenen Mindestabflüsse wurden im Sommer 2019 zu jeder Zeit eingehalten. Jedoch wäre die Ruhr bei Schwerte ohne die Ruhrverbandstalsperren an 38 Tagen und an der Mündung an fünf Tagen trockengefallen.
Aufgrund der Zuschusspflichten nahm der Gesamtfüllstand aller Talsperren von 91,6 % am 1. Juni kontinuierlich über den gesamten Zeitraum ab. Er lag am 31. August bei 70,7 % und damit um knapp 8 % unter dem langjährigen Mittel. Damit hatten die Talsperren rund 99 Mio. m3 weniger Stauinhalt als zu Sommerbeginn. Wie im Sommer 2018 lag die Gesamtabgabe zeitweise bei bis zu 18 m3/s. Auch wenn die Dürre in den nächsten Monaten weiter anhalten sollte, ist das Talsperrensystem für eine mögliche Fortsetzung der Zuschusspflicht weiterhin noch ausreichend gefüllt.
Quelle: Ruhrverband

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