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Phosphorrückgewinnung: Projekt erhält Förderzusage

Kategorie:
Autor: Jonas Völker

Phosphorrückgewinnung: Projekt erhält Förderzusage

Neben dem Ruhrverband sind noch Emschergenossenschaft, Lippeverband, Wupperverband und die Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft mit im Boot, ergänzt durch das Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen, das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, das Institut für Energie- und Umweltforschung ifeu Heidelberg, die Ingenieurgesellschaften Emscher Wassertechnik (EW) und Wupperverbandsgesellschaft für integrale Wasserwirtschaft (WiW) sowie die PhosRec Phosphor-Recycling GmbH.

Zukunftssichere Klärschlammverwertung

Die Neufassung der Klärschlammverordnung sieht die gezielte Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm oder Klärschlammaschen ab dem Jahr 2029 bzw. bei kleineren Kläranlagen ab 2032 verpflichtend vor. In dem auf fünf Jahre angelegten Projekt AMPHORE sollen nun Entscheidungsgrundlagen für eine zukunftssichere, ökonomisch und ökologisch optimierte Klärschlammverwertung erarbeitet werden.
Aufbauend auf den vorhandenen Strukturen mit einer langfristig gesicherten Verbrennung der Klärschlämme sollen neue Möglichkeiten eines gemeinsamen Klärschlamm- und Klärschlammaschemanagements entwickeln werden. Im Rahmen des Projekts soll auf dem Gelände der Kläranlage Bottrop eine großtechnische Anlage zur nasschemischen Rückgewinnung des in den Klärschlammaschen gebundenen Phosphors entstehen und in Demonstrationsbetrieb gehen.
Zur Umsetzung der Planung, der Errichtung und des Betriebs dieser Anlage haben die beteiligten Wasserverbände im März 2020 die PhosRec Phosphor-Recycling GmbH neu gegründet.

Enge Zusammenarbeit mit regionalen Wirtschaftsunternehmen

Für die produzierte Phosphorsäure, aber auch die Nebenprodukte des Prozesses werden mögliche regionale Verwertungspfade (Landwirtschaft, Metallindustrie, chemische Industrie) exemplarisch umgesetzt. Auch die Entsorgung der entstehenden Abfallstoffe werden gezielt adressiert. Dafür ist eine enge Zusammenarbeit mit einschlägigen regionalen Wirtschaftsunternehmen und weiteren Stakeholdern wie Behörden und Verbänden geplant.
Das Projekt ist Teil der Fördermaßnahme „Regionales Phosphor-Recycling" (RePhoR) im Rahmen des Förderprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA3)“. Bewilligt wurden zunächst BMBF-Mittel im Umfang von rund einer Million Euro für die erste zweijährige Projektphase zur Verdichtung von Grundlagendaten, Konzept- und Methodenentwicklung sowie die Planung und Genehmigung der großtechnischen Demonstrationsanlage. Für das Gesamtvorhaben ist ein Fördervolumen von rund sieben Millionen Euro geplant.

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