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Auf die Pumpen kommt es an

Die renommierte Praktikerkonferenz in Graz tagte jetzt im 20. Jahr. 127 Pumpenexperten diskutierten über Pumpen in der Verfahrens-, Abwasser- und Kraftwerkstechnik.

von | 09.05.16

Pumpenexperten trafen sich in Graz

„Es hat sich gezeigt, dass der Energieverbrauch von Pumpen für die Betriebe bei weitem nicht die hohe Bedeutung hat, die man ihm in der Regel zuschreibt. Die drei wichtigsten Kriterien sind Zuverlässigkeit, Zuverlässigkeit und Zuverlässigkeit“, resümiert Helmut Jaberg, seit 1996 Veranstalter und Leiter des Instituts für Hydraulische Strömungsmaschinen, TU Graz, seine Jubiläumskonferenz „Pumpen in der Verfahrens-, Abwasser- und Kraftwerkstechnik". Er ist erfreut über die zweithöchste Teilnehmerzahl in zwanzig Jahren.

Erfahrungen und Innovationen

Die renommierte Praktikerkonferenz Graz hat einen festen Platz im Kontext von Erfahrungsaustausch und Trends in der Pumpenbranche eingenommen, bei Betreibern als auch bei Herstellern. An der Schnittstelle von technologischer Führerschaft, Anwendungsorientierung, Austausch und Zusammenarbeit ist Helmut Jabergs Praktikerkonferenz Graz in den letzten Jahren zur bedeutendsten Konferenz dieser Art in der Branche herangewachsen.

Bier und Abwasser

An allen drei Tagen berichteten Top-Referenten unter dem Motto „von Praktikern für Praktiker“ über Ihre Erfahrungen zu den Schwerpunkten chemische Verfahrenstechnik, Abwassertechnik, Energietechnik, Verschleißschutz, Ex-Schutz und Verdrängerpumpen. Die beiden Eröffnungsvorträge bestritten Soenke Brodersen, Executive Officer Technology bei KSB, über Meilensteine der Energieeffizienz in Pumpensystemen und Stefan Munsch, Geschäftsführung Munsch Chemie-Pumpen, zu den Einsatzgrenzen von Kunststoffpumpen. Paul-Uwe Thamsen, Vizepräsident TU Berlin, fragte in seinem Referat zur Zulaufrichtung von Abwasserpumpschächten: „Was haben das Einschenken von Bier und der Zulauf von Abwasserpumpschächten gemeinsam?“

Was bedeutet Industrie 4.0?

Jürgen Konrads Vortrag über aktuelle Designentwicklungen bei magnetgekuppelten Kreiselpumpen – er ist Technischer Leiter bei Dickow Pumpen – erhielt die zweitbeste Resonanz bei den befragten Teilnehmern. Roland Schuhmann, zuständig für Maschinendiagnose für die gesamte BASF, stellte in seiner Präsentation die Frage in den Raum, was Industrie 4.0 für die Prozessindustrie bedeute. Zahlreiche weitere herausragende Vorträge erfreuten das Auditorium, so die Darlegung von Michael Rix zum Betrieb von Abwasserpumpstationen bei Hamburgwasser und der Vortrag „Das IECEx System und der nichtelektrische Explosionsschutz“ von Thorsten Arnhold, Vice President Strategie u. Technologie, R. STAHL AG und Chairman des IECEx Systems.

Weiterempfehlung: 100 Prozent

Dass die Liebe durch den Magen geht, weiß auch Graz und glänzt deshalb mit dem Titel GenussHauptstadt. Prunkvolle Empfänge bei Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer im Barockpalais Attems und im neugotischen Grazer Rathaus bei Bürgermeister Siegfried Nagel, Laborführungen, romantische Altstadtrundgänge und eine interessante Führung im Landeszeughaus ließen die anspruchsvollen Konferenztage – wie in Österreich gewohnt – gemütlich ausklingen. Die Teilnehmer waren beeindruckt von der Qualität der Veranstaltung. Die technisch in die Tiefe gehenden Inhalte der Vorträge wurden von 97 Prozent als sehr interessant bewertet. Für alle befragten TeilnehmerInnen hat alles gut funktioniert und 100 Prozent aller Befragten sprachen sich für eine Weiterempfehlung aus.
Die 21. Praktikerkonferenz „Pumpen in der Verfahrens-, Abwasser- und Kraftwerkstechnik“ findet traditionell eine Woche nach Ostern von 24. – 26. April 2017 wieder an der Technischen Universität Graz statt. Mehr Infos zum Institut für Hydraulische Strömungsmaschinen gibt es hier.

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