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Nitrat: BDEW fordert Agrarwende

Nach der Nitrat-Klage der EU fordert der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Konsequenzen. Nur eine Agrarwende könne das Problem nachhaltig lösen.

von | 08.11.16

Überdüngte Äcker verursachen in vielen Regionen nach wie vor zu hohe Nitratkonzentrationen im Grund- und Oberflächenwasser.

Parallel zur Energiewende fordert der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) eine Agrarwende. Nur so könne die zu hohe Nitratbelastung dauerhaft gesenkt werden: „So wichtig eine konsequente und den EU-Vorgaben entsprechende Düngeverordnung auch ist: Sie wird das grundsätzliche Problem, das sich aus der Intensiv-Landwirtschaft und der Massentierhaltung auch für die Gewässer ergibt, nicht lösen“, erklärt Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser.

Subventionen für Öko-Bauern

„Der massive Preisdruck auf landwirtschaftliche Erzeugnisse wird jedenfalls nicht zu einer nachhaltigeren Nutzung der Böden führen. Was wir deshalb eigentlich brauchen, ist analog zur Energiewende eine konsequente Agrarwende. Der ökologische Landbau muss forciert werden. Er macht heute nur etwa acht Prozent aus. Subventionen, die die Landwirtschaft erhält, sollten in weit stärkerem Maße als heute in den ökologischen Landbau umgeleitet werden.“

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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