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3. Forschungswerkstatt Wasser

„Heiß. Nass. Trocken. – Stürmische Zeiten für die Wasserwirtschaft?“ ist das Motto der Veranstaltung des Forschungskollegs FutureWater, die am 23. Januar 2020 im Glaspavillon auf dem Campus Essen der Universität Duisburg-Essen stattfindet. Experten und Wissenschaftler diskutieren über Strategien und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, und die Kollegiaten der zweiten Kohorte präsentieren ihre Projekte und die erreichten Fortschritte.

von | 07.01.20

Der Glaspavillon auf dem Campus Essen der UDE ist Austragungsort der 3. Forschungswerkstatt Wasser (Bild: UDE)

Die mittlere Lufttemperatur ist in den letzten 140 Jahren um etwa 1,5 °C gestiegen, in den letzten fünf Jahren allein um 0,3 °C. Längere Hitzeperioden und Trockenphasen sowie häufigere Starkregenereignisse stellen die Wasserwirtschaft vor neue Herausforderungen. Auf der Veranstaltung werden unter anderem Präsentationen zu den Auswirkungen von Extremwetterereignissen auf die Wassermengenwirtschaft und die Wassergüte gegeben. Die Kollegiaten, die im Rahmen der zweiten Kohorte des Forschungskollegs promovieren, stellen ihre Projekte vor und die im Titel gestellte Frage "Stürmische Zeiten für die Wasserwirtschaft?" wird im Rahmen einer Fishbowl-Diskussion behandelt.
Im Rahmen des Forschungskollegs Future Water sollen mit inter- und transdisziplinären Ansätzen Antworten auf die aktuellen Herausforderungen für die Wasserwirtschaft gefunden werden. In den Projekten der ersten Kohorte, die teilweise schon abgeschlossen sind, wurden und werden unter anderem Fragestellungen zur Wasser- und Abwasserbehandlung im Hinblick auf Spurenstoffe, zum Umweltmonitoring, zur Virendetektion, zur ökologischen Durchgängigkeit des Flusseinzugsgebiets Ruhr und zu soziologischen Aspekten wie der Quartiersentwicklung, der Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Gewässerrenaturierung und zum Commoning in der Wasserwirtschaft behandelt. Die Projekte der hier präsentieren zweiten Kohorte stehen unter der Überschrift Regenwasserbewirtschaftung und diffuse Stoffeinträge. Sie behandeln Aspekte wie den Eintrag, die Identifizierung und ökotoxikologische Auswirkungen von Mikroschadstoffen und partikelgebundenen Schadstoffen, analysieren wasserwirtschaftliche Policy-Netzwerke sowie kommunale Anpassungsstrategien an Starkregenereignisse und behandeln Fragen der Finanzierung und der Stadtentwicklung.
Weitere Informationen siehe www.nrw-futurewater.de

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