In der WDR-Talkshow „Hart aber fair“ ging es zur Sache: „Glyphosat-Minister“ Christian Schmidt (CSU) verteidigte in der Sendung mit dem Thema „Der stille Tod der Bienen – wer vergiftet unsere Natur?“ seinen EU-Alleingang. Er habe mit seiner Entscheidung erreicht, dass die EU-Kommission keinen Blankoscheck erhalten habe. Mit Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar und dem Grünen Bundestagsabgeordneten Harald Ebner, Diplom-Agraringenieur und Landschaftsökologe, hatte er zwei Talk-Gegner mit fundierten Argumenten und profundem Faktenwissen. Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), machte auf einen häufig übersehenen Aspekt aufmerksam: „Auch Landwirte wollen ein vernünftiges Einkommen erwirtschaften.“ Solange die Verbraucher nicht bereit seien, deutlich tiefer in die Tasche zu greifen, dürfte es auf absehbare Zeit nicht ohne den massiven Einsatz von Chemie gehen. Hier ist die Sendung in der WDR-Mediathek abrufbar.
Extremhitze bringt Flüsse an ihre Belastungsgrenze
Die Hitzewelle im Juni 2026 hat in weiten Teilen Europas neue Temperaturrekorde aufgestellt und weitreichende Folgen für Mensch und Umwelt verursacht. Ein Forschungsteam des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zeigt, wie sich die langanhaltende Hitze auf Gewässer, Energieversorgung, Infrastruktur und Gesundheit ausgewirkt hat. Besonders kritisch seien die Wechselwirkungen zwischen Niedrigwasser, steigenden Wassertemperaturen und Belastungen der Energieversorgung. Die Forschenden warnen, dass anhaltende Hitzewellen künftig zu einem wachsenden Systemrisiko für Europa werden könnten.











