Das sich verändernde Weltklima macht auch vor Deutschland nicht halt. Der Berufsverband der Hygieneinspektoren Baden-Württemberg als Veranstalter der Trinkwasserfachtagung erwartet, dass sich die Trockenperioden der Sommermonate in 2018 und 2019 wiederholen werden. Es wird damit gerechnet, dass die bisher gemachten Erfahrungen mit Wasserknappheit nur die „Spitze des Eisbergs“ seien.
Das bedeutet, dass es bald kein Selbstverständnis mehr sein wird, zu jeder Zeit und in allen Regionen auf ausreichend Trinkwasser zurückgreifen zu können, wenn die für die Zukunft erwarteten Probleme nicht ernst genommen werden. Sowohl die Behörden, Wasserversorger als auch jeder Einzelne ist aufgerufen, ab sofort seinen Beitrag zur Sicherstellung einer ausreichenden und qualitativ hochwertigen Trinkwasserqualität und -versorgung beizutragen.
Dieses in Zukunft zu ermöglichen, ist das Ziel der Tagungsbeiträge, welche die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserversorgung allgemein, aus der Sicht eines Versorgers, auf Quellwasserversorgungen und für kleine dezentrale Wasserversorgungen beleuchten. Außerdem wird in einem gesonderten Beitrag auf antibiotikaresistente Keime eingegangen.
Die Fortbildungsveranstaltung ist konzipiert für Mitarbeiter/innen aus den Gesundheitsbehörden, aus Umweltämtern, Wasserversorgungsunternehmen, Planern aus Ingenieurbüros und sonstige Berufsgruppen, die mit der öffentlichen Trinkwasserversorgung, sei es in Überwachung und/oder Betrieb, befasst sind.
Interessenten können sich online beim Berufsverband der Hygieneinspektoren anmelden.
Wien erneuert Hochquellenleitung
Die Stadt Wien führt derzeit planmäßige Wartungsarbeiten an der II. Hochquellenleitung durch. Diese Instandhaltungen sind Teil des sogenannten „Frühjahrsputzes“ und dienen dazu, die langfristige Versorgung mit hochwertigem Hochquellwasser aus den Alpen zu sichern.











