Mehr als die Hälfte der Investitionen (58 %) floss in die Rohrnetze. Das liegt vor allem an steigenden Investitionen in die Sanierung und Erneuerung von Trinkwasserrohrnetzen.
Rund 20 % der Investitionssumme wurden für die Wassergewinnung, -aufbereitung und -speicherung aufgebracht. Die restlichen 22 % verteilen sich auf Zähler, Messgeräte, IT und sonstige Investitionen. Deutliche Wachstumsraten von rund einem Drittel gab es hier im Bereich Zähler- und Messwesen – insbesondere mit Blick auf intelligente, digitale Geräte.
Der Investitionsanteil der Wasserversorgung macht zurzeit rund ein Fünftel des Gesamtumsatzes der Branche aus. Damit liegt diese Investitionsquote weit über dem Durchschnitt anderer Wirtschaftsbereiche, wie zum Beispiel des verarbeitenden Gewerbes mit etwas mehr als 3 %. Um die hohe Qualität der Wasserversorgung auch in Zukunft aufrecht erhalten zu können, sind weiterhin nachhaltige Investitionen für Sanierung und Erneuerung erforderlich. Auch im Bereich Zähler und Messwesen werden die Investitionen in den nächsten Jahren weiterhin signifikant zunehmen.
Wie ökologische Wechselwirkungen in Kläranlagen die Antibiotikaresistenzen beeinflussen
Das Zusammenspiel von Viren, mikrobiellen Räubern und Bakterien bestimmt maßgelich die Zusammensetzung von Resistenzgenen im Abwasser. Zu diesem Ergebnissen kommen Forschende der Universität Koblenz.











