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ENERWA: Fazit in Mülheim

Wie effizient können Wasserversorgungssysteme sein? Mit dieser Fragestellung ist das Forschungsprojekt ENERWA angetreten. In Mülheim gibt es jetzt Antworten.

von | 03.02.17

ENERWA-Bilanz: am 9. März in der Stadthalle Mülheim

Die Abkürzung ENERWA steht für „Energieoptimierung in der Wasserversorgung“. Dahinter verbirgt sich eins von insgesamt zwölf Verbundvorhaben im Rahmen der Fördermaßnahme „Zukunftsfähige Technologien und Konzepte für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Wasserwirtschaft (ERWAS)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Ziele von ENERWA waren neue Ansätze zur Erschließung energetischer Potenziale in Wasserversorgungssystemen sowohl auf der Ebene technischer Komponenten als auch bei der Steuerung der Teilsysteme im Verbund.

Intelligente Speicherbewirtschaftung 

Die Ergebnisse von ENERWA – ergänzt um weitere innovative Entwicklungen und praktische Erfahrungen aus dem Kreis der Wasserversorgung und Wasserverbände – stehen im Fokus des 28. Mülheimer Wassertechnischen Seminars am 9. März 2017, gemeinsam ausgerichtet vom IWW (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gGmbH) und ENERWA-Partnern. Ein Schwerpunkt von ENERWA liegt auf der Dynamisierung des Anlagenbetriebes vor dem Hintergrund schwankender Verfügbarkeit von erneuerbarer Energie und variierender Energiepreise. Mit einer dynamischeren Wasserentnahme aus Talsperren beispielsweise sollen die Wasserabgaben in den Unterlauf der Gewässer oder in die Wasserwerke energetisch möglichst maximal ausgenutzt werden. Auch eine intelligente Speicherbewirtschaftung und Druckzonengestaltung im Versorgungsnetz sowie eine energetische Optimierung in Wasserwerken zur Grund- und Oberflächenwasseraufbereitung können die Energieeffizienz deutlich steigern.

Auswirkungen beachten

Bei jeder Energieoptimierung müssen jedoch wasserwirtschaftliche, qualitätsbezogene und technische Restriktionen berücksichtigt werden. Veränderungen können ökologische Auswirkungen haben und gegen rechtliche, ökonomische aber auch gesellschaftliche Barrieren stoßen. All diese Randbedingungen wurden im Rahmen von ENERWA analysiert und berücksichtigt. Die ganztägige Fachkonferenz findet als gemeinsame Veranstaltung der Kooperationspartner des ENERWA-Forschungsprojektes in der Stadthalle Mülheim statt. Eine Vorabendveranstaltung bietet am 8. März 2017 die Gelegenheit zum fachlichen Austausch im festlichen Rahmen der Mülheimer Stadthalle. Hier gibt es das Programm zum Download, Anmeldungen sind bis zum 3. März 2017 hier möglich.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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