Das gemeinsame Programm verbindet die Bildungsangebote „Die ElbForscher“ vom NABU und „Lab in a Drop“ von Hamburg Wasser. Die einander ergänzenden Module behandeln die menschlichen Einflüsse auf den gesamten Wasserkreislauf. Hamburg Wasser bietet mit „Lab in a Drop“ Experimente in einem einzelnen Wassertropfen an, um Eigenschaften des Trinkwassers wie die Oberflächenspannung und wichtige chemische Parameter der Trinkwasserverordnung zu untersuchen. Schulklassen lernen außerdem in der Abwasserausstellung die Arbeitsweise des Klärwerks kennen und setzen sich mit Problemstoffen wie Medikamentenrückständen im Abwasser auseinander. Mit dem NABU beschäftigen sich die Schüler mit dem Lebensraum Elbe und den Einflüssen der Menschen auf Gewässer. Je nach Alter untersuchen sie Planktonorganismen und Wassereigenschaften an der Elbe, versetzen sich in einem Planspiel in die Lage von Wirtschaftsunternehmen oder forschen zu Mikroplastik. Gefördert wird „Die ElbForscher“ von der Stiftung Lebensraum Elbe. Im Rahmen der Kooperation unterstützt Hamburg Wasser den NABU in den nächsten vier Jahren mit 10.000 Euro für die Umweltbildung.
Schulen können Module von „ElbForscher meets Lab in a Drop“ kombinieren, z. B. für Projektwochen oder einzeln nutzen. Die Angebote von Hamburg Wasser sind kostenfrei. Für die Module des NABU fallen drei bis fünf Euro pro Person an. Für KESS 1- und KESS 2-Schulen können die Kostenbeiträge um die Hälfte reduziert werden. Solange Schulfahrten und Exkursionen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie nicht erlaubt sind, finden die Projekttage in der Schule statt.
„ElbForscher meets Lab in a Drop“ richtet sich an alle Schulklassen von der fünften bis zur dreizehnten Jahrgangsstufe. Die Buchung ist ab sofort möglich auf den Internetseiten der Kooperationspartner: www.hamburgwasser.de oder www.NABU-Hamburg.de.
Extremhitze bringt Flüsse an ihre Belastungsgrenze
Die Hitzewelle im Juni 2026 hat in weiten Teilen Europas neue Temperaturrekorde aufgestellt und weitreichende Folgen für Mensch und Umwelt verursacht. Ein Forschungsteam des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zeigt, wie sich die langanhaltende Hitze auf Gewässer, Energieversorgung, Infrastruktur und Gesundheit ausgewirkt hat. Besonders kritisch seien die Wechselwirkungen zwischen Niedrigwasser, steigenden Wassertemperaturen und Belastungen der Energieversorgung. Die Forschenden warnen, dass anhaltende Hitzewellen künftig zu einem wachsenden Systemrisiko für Europa werden könnten.







