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Ein Masterplan für die Donau

Den „Masterplan Lebensraum Bayerische Donau“ stellte die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf jetzt vor. Er soll ein Rahmenkonzept für die Bayerische Donau und ihre Auen bieten.

von | 02.10.17

Mit einem Masterplan will Bayern die Donau – hier bei Regensburg – nachhaltig schützen

Angestoßen wurde der Masterplan im Rahmen der EU-Donauraumstrategie. Sie legt den Grundstein für eine integrierte und nachhaltige Entwicklung des Donauraumes mit höherer Lebensqualität, mehr wirtschaftlichen Möglichkeiten, besserem Umweltschutz und kulturellem Austausch. Das bayerische Umweltministerium koordiniert dabei zusammen mit Kroatien die Themenfelder Biodiversität, Landschaften, Luft und Boden. 

Vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer

Die Donau, so die Ministerin, bilde einen zusammenhängenden Natur- und Kulturraum vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer. „Der Erhalt der Artenvielfalt entlang dieser Lebensader Europas kann nur in grenzübergreifendenden Kooperationen gelingen. Bayern setzt auf partnerschaftlichen Naturschutz. Mit dem Masterplan setzen Verbände, Institute und Behörden gemeinsam Ziele der Donauraumstrategie ganz konkret am bayerischen Abschnitt dieses europäischen Stroms und seiner Nebenflüsse um.“

15 Schlüsselprojekte

Der „Masterplan Lebensraum Bayerische Donau“ beschreibt auf rund 100 Seiten, wie die Donauraumstrategie gezielt in Bayern umgesetzt werden kann. Dafür haben Verbände wie der BUND Naturschutz in Bayern, der Landesbund für Vogelschutz, der Landesfischereiverband und die Donau-Naab-Regen-Allianz, Institute wie das Auenzentrum Neuburg-Ingolstadt, Umweltbildungseinrichtungen sowie Landkreise, Regierungen und das Landesamt für Umwelt die verschiedenen Landschaftsräume erfasst sowie Entwicklungsziele und konkrete Maßnahmen ausgearbeitet. Der Masterplan enthält 15 Schlüsselprojekte, die in den kommenden Jahren schrittweise umgesetzt werden sollen.
Mehr Infos zum Masterplan gibt es hier.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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