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Gas- und Trinkwasser-Installation: Verbände stärken Zusammenarbeit

Gemeinsame Gestaltung von Fachinformationen und Schulungsprogrammen sowie Bündelung von Expertenwissen: Darauf haben sich BTGA (Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V.), FIGAWA (Bundesvereinigung der Firmen im Gas- und Wasserfach e.V.) und ZVSHK (Zentralverband Sanitär Heizung Klima) am 9. September 2020 in einer Kooperationsvereinbarung verständigt.

von | 01.10.20

Trinkwasser soll bis zur letzten Zapfstelle im Gebäude in bester Qualität zur Verfügung stehen. Zudem gibt es in der häuslichen Gasversorgung hohe Sicherheitsauflagen. Deshalb ist in Deutschland die fachgerechte Installation erforderlicher Komponenten für Gas- und Trinkwasser an die Technischen Regeln TRGI und TRWI gebunden. „Dieses Know-how rund um alle Komponenten, die mit Gas- und Trinkwasser in Berührung kommen, soll der Fachöffentlichkeit bestmöglich zugänglich gemacht werden“, erklärt Andreas Müller, Geschäftsführer Technik beim ZVSHK. „Wichtig ist, das nötige Wissen transparent zu machen, etwa durch digitale Schulungsangebote. Damit lassen sich die Herausforderungen in der Installationstechnik auch in Zukunft durch handwerkliches Können meistern.“
In einer engen Zusammenarbeit zwischen den drei Verbänden lassen sich Synergieeffekte erzielen. Beispielsweise werden sich die technischen Arbeitskreise zukünftig bei ihren Aktivitäten abstimmen, um Doppelarbeit zu vermeiden. „Wenn wir Fachinformationen zur Gasversorgung oder Trinkwasserhygiene, Normung oder Konformität gemeinsam erarbeiten, kommen wir schneller vorwärts. Unser Ziel ist, ein solides Basiswissen bereit zu halten, auf das sich unsere Fachleute verlassen können“, stellt BTGA-Hauptgeschäftsführer Günther Mertz heraus.

Informationsdienst

Über die jeweilige Verbandsarbeit werden sich die Geschäftsführungen zukünftig regelmäßig austauschen. Baldmöglich wollen die Partner mit einem Informationsdienst starten, der sich mit TRWI-Themen (Technische Regeln der Trinkwasser-Installation) auseinandersetzt. figawa-Hauptgeschäftsführer Volker Meyer zielt auf das gemeinsame Anliegen: „Wir drei Organisationen können uns auf Positionen verständigen und diese in Stellungnahmen der Fachöffentlichkeit vorstellen. Wenn wir mit einer Stimme sprechen, werden wir in unserer Kompetenz wahrgenommen.“

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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