Auch die Talsperren des Landes, in vielen Landesteilen wichtige Ressource für die Trinkwasserversorgung, sind nach dem feuchten Winterhalbjahr noch ausreichend gefüllt, so das Ministerium.
„Aber selbstverständlich ist der Wasserbedarf bei einer anhaltenden warmen und trockenen Witterung deutlich erhöht. Dies haben nicht zuletzt die Erfahrungen aus dem vergangenen Sommer gezeigt“, sagt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser. Infolge der langen Trockenperiode des Vorjahrs sind die tiefen Bodenschichten weiterhin zu trocken, auch die Grundwasserkörper sind noch nicht wieder voll aufgefüllt.
Einige Kommunen, in denen es aufgrund anhaltender Trockenheit zu Versorgungsengpässen kommt, haben ihre Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sorgsam mit dem Trinkwasser umzugehen und auf das Sprengen ihrer Gärten, das Befüllen von Schwimmbecken oder den Einsatz von Hochdruckreinigern zu verzichten.
„Ich appelliere an die Bürgerinnen und Bürgern in den betroffenen Regionen, die Verhaltensregeln ihrer Kommunen ernst zu nehmen und unbedingt zu beachten“, sagt Ministerin Heinen-Esser. „Wasser ist unser Grundnahrungsmittel Nummer Eins. Auch wenn unsere Wasserversorgung grundsätzlich nicht gefährdet ist, sind alle zu einem sorgsamen und sparsamen Umgang mit unserem Grund- und Trinkwasser aufgerufen und Wasser ist nicht zu verschwenden.“
Quelle / Weitere Informationen: Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
GEOMAR startet Ostsee-Expeditionen zur Erforschung von Seegras und Phytoplankton
Mit drei Forschungsexpeditionen in der Ostsee untersucht das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel den Zustand von Seegraswiesen und Phytoplankton. Im Mittelpunkt stehen deren Bedeutung für den Kohlenstoffkreislauf sowie ihre Rolle als Indikatoren für den ökologischen Zustand des Meeres. Die gewonnenen Daten sollen dazu beitragen, die Auswirkungen des Klimawandels besser zu verstehen und wirksame Schutz- und Wiederherstellungsmaßnahmen für die Ostsee zu entwickeln.











