Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

Globale Süßwasserressourcen: erster Zustandsbericht veröffentlicht

Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) veröffentlichte ihren ersten Bericht zum Zustand der globalen Wasserressourcen. Er soll helfen, die Auswirkungen von Klima-, Umwelt- und gesellschaftlichen Veränderungen auf die Wasserressourcen der Erde zu bewerten.

von | 02.02.23

01. Februar 2023। Ende letzten Jahres veröffentlichte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) ihren ersten Bericht zum Zustand der globalen Wasserressourcen. Dieser Bericht soll helfen, die Auswirkungen von Klima-, Umwelt- und gesellschaftlichen Veränderungen auf die Wasserressourcen der Erde zu bewerten.

Ziel dieser zukünftig jährlichen Veröffentlichungen ist es, die Überwachung und Bewirtschaftung der weltweiten Süßwasserressourcen in einer Zeit steigender Nachfrage und begrenzter Vorräte zu unterstützen.

Der Bericht gibt einen Überblick über die Durchflussmengen der Flüsse sowie über größere Überschwemmungen und Dürreperioden. Er bietet Einblicke in Hotspots für Veränderungen der Süßwasserspeicherung und hebt die entscheidende Rolle und Anfälligkeit der Kryosphäre (Schnee und Eis) hervor.

Große Gebiete auf der Erde trockener als zuvor

Der Bericht zeigt, dass große Gebiete auf der Erde im Jahr 2021 trockener als normal waren – ein Jahr, in dem die Niederschlagsmuster durch den Klimawandel und ein La-Niña-Ereignis beeinflusst wurden. Das Gebiet mit unterdurchschnittlichem Abfluss war im Vergleich zum 30-jährigen hydrologischen Durchschnitt etwa zweimal so groß wie das überdurchschnittliche Gebiet.

Für bessere Anpassung an den Klimawandel und Schutz vor Wetterkatastrophen

„Es gibt nur ein unzureichendes Verständnis der Veränderungen in der Verteilung, Menge und Qualität der Süßwasserressourcen“, sagte WMO-Generalsekretär Professor Petteri Taalas. „Der Bericht über den Zustand der globalen Wasserressourcen soll diese Wissenslücke schließen und einen präzisen Überblick über die Wasserverfügbarkeit in verschiedenen Teilen der Welt geben. Dies wird als Grundlage für Investitionen in die Anpassung an den Klimawandel und dessen Abschwächung sowie für die Kampagne der Vereinten Nationen dienen, in den nächsten fünf Jahren einen allgemeinen Zugang zu Frühwarnungen vor Gefahren wie Überschwemmungen und Dürren zu schaffen.“

Zum vollständigen Bericht

 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Penny auf Pixabay

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Arendsee gibt 10.500 Jahre alte Holzfunde frei
Arendsee gibt 10.500 Jahre alte Holzfunde frei

Bei unterwasserarchäologischen Untersuchungen im Arendsee haben Forschende außergewöhnlich gut erhaltene, bis zu 10.500 Jahre alte Hölzer entdeckt. Die Funde könnten von bislang unbekannten Konstruktionen aus der Mittelsteinzeit stammen und neue Erkenntnisse über die Lebensweise damaliger Jäger und Sammler liefern.

mehr lesen
Ecomondo 2026: Wasserwirtschaft und resiliente Infrastrukturen
Ecomondo 2026: Wasserwirtschaft und resiliente Infrastrukturen

Vom 3. bis 6. November 2026 bringt die Ecomondo in Rimini Unternehmen, Versorger, Forschung und Politik aus der Green, Blue und Circular Economy zusammen. Für die Wasserwirtschaft stehen unter anderem Wasser- und Abwasserbehandlung, resiliente Infrastrukturen, Digitalisierung, Wasserwiederverwendung und die europäische Wasserpolitik im Mittelpunkt.

mehr lesen
DVGW-Kongress: EU-Vorgaben für Trinkwassermaterialien
DVGW-Kongress: EU-Vorgaben für Trinkwassermaterialien

Welche komplexen europäischen Regelungen ab dem 31.12.2026 gelten, beleuchtet der DVGW-Kongress am 17. November 2026 (online). Im Fokus stehen die neuen EU-Regularien für Materialien im Kontakt mit Trinkwasser: Europaweite Positivlisten, Zertifizierung und Konformitätsbewertung lösen die bisherigen nationalen UBA-Bewertungsgrundlagen ab – diese bleiben unter bestimmten Voraussetzungen nur noch bis maximal 2032 anwendbar. Offene Fragen reichen vom Umgang mit Bestandsprodukten bis zu Bleigrenzwerten bei metallenen Werkstoffen.

mehr lesen
Innovationspreis für Echtzeitmonitoring im Gewässerschutz
Innovationspreis für Echtzeitmonitoring im Gewässerschutz

Das Projekt „Mehr Wasser für die Aue“ verbindet Gewässerentwicklung mit modernem Echtzeitmonitoring. Dafür wurden wilde-natur.org und der UHV 20 „Untere Oste“ beim niedersächsischen Gewässerwettbewerb „Bach im Fluss 26“ mit dem Innovationspreis ausgezeichnet.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG

Thema: Wasserstress

Regenwasser-Behandlung, -Versickerung,

ENREGIS GmbH

Thema: Wasserstress

ENREGIS ist ein ausgesprochen dynamisches Unternehmen mit fachlich versierten und erfahrenen Mitarbeitern aus dem Segment des Regenwasser-Managements, der Entwässerungstechnik sowie der ökologischen regenerativen Wärmetechnik und der dazu gehörenden Dienstleistungen. Im Vertrieb und in der Beratung

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03