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Gwf Wasser|Abwasser 11/2019: Die Digitalisierung der Wasserwirtschaft hat viele Facetten

Zum zweiten Mal im Jahr widmen wir uns der Automatisierung im Wasser- und Abwassersektor. Eine Vielzahl von Beiträgen beleuchtet das Thema von der Seite der Messtechnik, der softwaregestützten Anlagenplanung über die Standardisierung in der Datenerfassung und -übertragung bis hin zur Prüfung nach der BSI-KRITIS-Verordnung für kritische Infrastrukturen.

von | 18.11.19

Unter dem Begriff Digitalisierung versteht nicht jeder dasselbe. Es ist mehr als die Verknüpfung smarter Sensoren und Steuerelemente mit einem Computersystem – aber gelingt diese Verknüpfung, ist das schon mal ein ganz wichtiger Schritt. In der Wasserwirtschaft herrschen andere Bedingungen als in der produzierenden Industrie. Das betrifft nicht nur den Unterschied zwischen einer überschaubaren Fabrikhalle und einer geografischen Region wie einem Wasserversorgungsgebiet. Mit der Vielzahl an beteiligten Menschen, darunter die größte Gruppe der Verbraucher, die keine Wasserexperten sind, spielt auch das Thema Akzeptanz eine wichtige Rolle. Diese Themen haben auch unsere Interviewpartner Jürg Brand und Stefan Neuhorn vom Schweizer Systemdienstleister vonRoll hydro im Blick und weisen überdies darauf hin, dass unsere amerikanisch geprägte Sichtweise, Qualitätsparameter gleich auch mit der Haftungsfrage zu verknüpfen, die falsche ist.

Fondslösung zur Finanzierung der Spurenstoffelimination

Das Problem der Verunreinigung unserer Abwässer mit Spurenstoffen, die konventionelle Kläranlagen nicht entfernen können, ist längst erkannt. Und bei der Entwicklung von Methoden zur weitergehenden Abwasserreinigung (der so genannten vierten Reinigungsstufe) ist man zu technischen Lösungen gekommen, aber wer soll das bezahlen? Christoph Czychi, Prof. Mark Oelmann (beide von der MOcons GmbH & Co. KG) und Prof. Dietmar Schitthelm vom Niersverband schlagen eine Lösung vor, welche die Verursacher in die Pflicht nimmt.

Biomonitoring: Wasserorganismen als Qualitätsindikatoren

Wasserorganismen wie Gammariden reagieren extrem empfindlich selbst auf geringe Verschlechterungen der Wasserqualität. Kontaminationen wirken sich beispielsweise auf die Schwimmaktivität aus. Dr. Almut Gerhart (LimCo International) beschreibt in ihrem Fachbericht, wie man sich diese körperlichen Reaktionen in einem System zum Onlinemonitoring zunutze macht, indem man die Veränderung der Aktivität der Tierchen mit einer speziellen berührungslosen Technik misst. Es werden Ergebnisse aus Messungen an verschiedenen Kläranlagenabläufen und aus der Vorfluterüberwachung präsentiert.

Membrantechnik: vielseitig einsetzbar

Julien Ogier und Dr. Jens Lipnizki (Lanxess) präsentieren die Ergebnisse, die im Rahmen des WAvE-Projekts Multi-Reuse mit dem Einsatz der Umkehrosmose als vierte Reinigungsstufe zur Elimination von Spurenstoffen gemacht wurden. Prof. Gerd Braun und Christine Kleffner von der TH Köln berichten über Maßnahmen zur weiteren Konzentrierung und Verwendung hochsalzhaltiger Lösungen – auch hier können Membranen eine wichtige Rolle spielen.
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