Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) wird das Merkblatt DWA-M 159 „Kriterien und Hinweise zur Materialauswahl für Abwasserleitungen und -kanäle“ aus dem Jahr 2005 auf Beschluss des Hauptausschusses Entwässerungssysteme aktualisieren. Das Merkblatt wird von der Arbeitsgruppe ES-1.5 „Materialanforderungen an Abwasserleitungen und -kanäle“ im Fachausschuss ES-1 „Grundsatzanforderungen/Anforderungen“ (Obmann: Dr.-Ing. Klaus Hans Pecher) erarbeitet. Die Überarbeitung und Ergänzung des Merkblatts DWA-M 159 wird die folgenden Punkte enthalten:
Aktualisierung: Aufgrund des Alters des Merkblatts ist eine grundsätzliche Überprüfung des Inhalts und der Struktur sowie der Literaturstellen notwendig.
Entscheidungskriterien: Die Entscheidungskriterien zur Materialauswahl werden überprüft, ergänzt und konkretisiert. Dies beinhaltet auch die Erstellung einer Checkliste mit Kriterien zur Materialwahl, welche als Leitfaden zur qualitativen Bewertung genutzt werden kann.
Technische Nutzungsdauer: Im Rahmen einer Recherche (Literatur, Betreiber) ist geplant, eine Übersicht zu den verschiedenen Nutzungsdaueransätzen zu erstellen. Diese Übersicht soll mit den vorhandenen Einflussfaktoren auf die Nutzungsdauer ergänzt werden.
Hinweise für die Bearbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen. Interessenten, insbesondere Materialwissenschaftler und Kanalnetzbetreiber (Kommune, Industrie und Gewerbe), melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs/eines Kurzlebenslaufs bei:
DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Ing. Christian Berger
Teamleiter Entwässerungssysteme
Fachreferent für Entwässerungssysteme
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Telefon: 02242/872-126
E-Mail: team-es@dwa.de
Extremhitze bringt Flüsse an ihre Belastungsgrenze
Die Hitzewelle im Juni 2026 hat in weiten Teilen Europas neue Temperaturrekorde aufgestellt und weitreichende Folgen für Mensch und Umwelt verursacht. Ein Forschungsteam des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zeigt, wie sich die langanhaltende Hitze auf Gewässer, Energieversorgung, Infrastruktur und Gesundheit ausgewirkt hat. Besonders kritisch seien die Wechselwirkungen zwischen Niedrigwasser, steigenden Wassertemperaturen und Belastungen der Energieversorgung. Die Forschenden warnen, dass anhaltende Hitzewellen künftig zu einem wachsenden Systemrisiko für Europa werden könnten.










