Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

Merkblatt DWA-M 922: Bodenhydrologische Kartierung und Modellierung

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) hat das Merkblatt DWA-M 922 „Bodenhydrologische Kartierung und Modellierung" veröffentlicht. Alle wichtigen Informationen lesen Sie hier.

von | 02.04.20

Für die Praxis ist es wichtig, die hydrologischen Prozesse in einem Einzugsgebiet flächenhaft darstellen und bewerten zu können.

Das Merkblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe HW-1.3 „Bodenhydrologische Kartierung" (Sprecher: Prof. Dr.-lng. Markus Casper und Prof. Dr. Markus Weiler) im DWA-Fachausschuss HW-1 „Hydrologie" erstellt und richtet sich an Fachleute in Planungsbüros, in Fachverwaltungen und Verbänden.

Was bodenhydrologische Karten leisten

Bodenhydrologische Karten stellen die hydrologischen Prozesse in einem Einzugsgebiet dar und erlauben damit neben einer Abschätzung der Gesamtreaktion des Einzugsgebiets auch Aussagen zur Reaktion von Teilflächen und zu den Anteilen der unterschiedlichen Abflussbildungsprozesse (Oberflächenabfluss, Zwischenabfluss, Tiefensickerung). Dadurch lassen sich aus der Kartierung zum Beispiel direkt Bereiche identifizieren, die bedeutend zur Hochwasserentstehung eines Einzugsgebiets beitragen. Darüber hinaus ist es möglich, Szenarien der Veränderung von Landnutzung und Niederschlag zu erstellen und zu evaluieren und die Möglichkeit eines verbesserten Wasserrückhalts zu überprüfen. Außerdem besteht ein großes Potenzial, bodenhydrologische Karten für die Abschätzung von Erosion und Stoffaustrag in Einzugsgebieten zu nutzen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung prozessorientierter Niederschlagsabflussmodellierungen.

Zielsetzung des Merkblatts

Zentrale Ziele bei der Erarbeitung des vorliegenden Merkblatts waren die Festlegung von hydrologischen Grundlagen für die bodenhydrologische Kartierung und die Definition von nachvollziehbaren Regeln und Methoden, nach denen eine bodenhydrologische Kartierung durchgeführt werden sollte.

Zwei Ansätze der Kartierung

Im vorliegenden Merkblatt werden zwei Ansätze zur bodenhydrologischen Kartierung beschrieben. Einerseits wird aufgezeigt, wie die bodenhydrologischen Eigenschaften im Gelände für einen Standort erhoben und interpretiert werden können. Andererseits wird beschrieben, wie anhand von flächenhaft verfügbaren Daten unter Anwendung von räumlichen bodenhydrologischen Modellen flächenhafte Abschätzungen der Abflussbildungscharakteristika abgeleitet werden können.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

7. Fachtagung Weseler Wasser Wissen 2026
7. Fachtagung Weseler Wasser Wissen 2026

Am 29. Januar 2026 fand im Welcome Hotel Wesel die 7. Fachtagung „Weseler Wasser Wissen“ statt. Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus etwa 60 kleinen und großen Wasserversorgungsunternehmen folgten der Einladung und machten die Veranstaltung erneut zu einem wichtigen Treffpunkt der regionalen und überregionalen Wasserwirtschaft. Die Organisatoren – Stadtwerke Wesel GmbH, m. hübers GmbH und PLASSON GmbH aus Wesel – zeigten sich sehr erfreut über den großen Zuspruch und den intensiven fachlichen Austausch.

mehr lesen
Erfolgreiche Premiere für die IFAT Saudi Arabia
Erfolgreiche Premiere für die IFAT Saudi Arabia

Vom 26. bis 28. Januar 2026 versammelte die erste Ausgabe der IFAT Saudi Arabia im Riyadh Front Exhibition & Conference Center hochrangige politische Vertreter sowie führende Akteure aus Abfallwirtschaft, Recycling, Wasser- und Abwassertechnik und nachhaltigen Umweltlösungen.

mehr lesen
UN-Ziel eines weltweiten Biodiversittsschutzes bis 2030 gefährdet
UN-Ziel eines weltweiten Biodiversittsschutzes bis 2030 gefährdet

Bis 2030 die Risiken von Pestiziden, die in der Landwirtschaft ausgebracht werden, um 50 Prozent zu reduzieren, das hatten sich die Länder der Erde 2022 auf der 15. UN-Biodiversitätskonferenz (COP15) in Kanada zum Ziel gesetzt. Ein Forschungsteam der RPTU Kaiserslautern-Landau hat die Entwicklung der Giftigkeit von den in der Landwirtschaft angewendeten Pestiziden mit einem neuen Verfahren analysiert und nachgewiesen, dass diese UN-Zielerreichung gefährdet ist.

mehr lesen
Neu entdeckte Käferschnecke erhält Namen
Neu entdeckte Käferschnecke erhält Namen

Im Rahmen einer Social-Media-Aktion haben die Senckenberg Ocean Species Alliance, der wissenschaftliche Verlag Pensoft Publishers und der Science-YouTuber „Ze Frank“ einen Namen für eine neu entdeckte Käferschnecke aus der Gattung Ferreiraella gesucht. Aus über 8.000 in den sozialen Medien eingereichten Vorschlägen wählte das Forschungsteam, das die neue Art beschrieben hat, den Namen Ferreiraella populi aus. Der lateinische Zusatz „populi“ bedeutet wörtlich übersetzt „der Menschen“ und würdigt die gemeinschaftliche Namensfindung.

mehr lesen
DVGW-Stellungnahme zum neuen Düngegesetzentwurf
DVGW-Stellungnahme zum neuen Düngegesetzentwurf

Am 6. Februar endete die Frist für Stellungnahmen zum neuen Entwurf der Düngegesetz-Novelle. Dr. Wolf Merkel, Vorstand Wasser des DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V., erklärt dazu, dass wirksamer Grundwasserschutz ein praxistaugliches Düngegesetz mit verpflichtenden Nährstoffbilanzen und verursachergerechter Nitratregulierung braucht.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03