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Die Highlights der aktuellen gwf Wasser | Abwasser

Werfen Sie einen exklusiven Blick in die aktuelle Ausgabe

Siedlungsabwasser und Regenwasser von befestigten Oberflächen werden unterirdisch abgeleitet. Für den Bau und die Sanierung der dafür erforderlichen Infrastruktur stehen unterschiedlichste Elemente und Verfahren zur Verfügung. Ihre Auswahl muss an die räumlichen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Für Regenwasser ist zu entscheiden, ob es zwischengespeichert und verzögert ins Kanalsystem transportiert oder ob es gesammelt und gereinigt wird, damit es schadstoffarm versickern oder genutzt werden kann. Bei allem spielt das Management eine wichtige Rolle: Wieviel Wasser fließt unter welchen Bedingungen woher und reichen die Kapazitäten für Starkregenereignisse?

Antworten auf diese Fragen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der gwf Wasser | Abwasser. Ebenfalls erfahren Sie in den Fachberichten, wie ein Bodentemperaturmodell zur Wärmestromberechnung in Trinkwasserleitungen genutzt werden kann und welche Regenwasser-Management-Lösungen es für Kommunen gibt.

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WA 01 2021 Titel

Die Inhalte

Interview mit

Rainer Helmig

Der Klimawandel zwingt uns zur Reduktion anthropogener CO2-Emissionen bis auf den Wert Null. Gemäß dem Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 soll dieses Ziel bis 2050 erreicht werden. Dafür bedarf es einerseits höchster Anstrengungen für den Ausbau erneuerbarer Energien. Andererseits sind aber auch Strategien vonnöten, regenerative Energien bzw. Energieträger zu speichern, um sie kontinuierlich, unabhängig von Jahreszeiten, Wind und Wetter nutzen zu können. Darüber hinaus sind Technologien gefragt, mit denen das aus Abgasen oder gar Luft separierte CO2 verwertet oder dort gespeichert werden kann, wo es nicht innerhalb kurzer Zeit wieder in die Luft gelangen kann. Der unterirdische Raum wird in diesem Zusammenhang für vielfältige Nutzungen betrachtet – aber genau dort befindet sich auch ein großer Teil der Süßwasserreserven, das Grundwasser. Ob und inwieweit unterirdische Energiespeicher unterschiedlichster Art die Qualität oder Verfügbarkeit von Grundwasser beeinflussen können, besprach gwf Wasser | Abwasser mit Prof. Rainer Helmig, der an der Universität Stuttgart den Lehrstuhl für Hydromechanik und Hydrosystemmodellierung leitet.

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Fachbeiträge

Ein kleinskaliges, räumliches Bodentemperaturmodell zur Wärmestromberechnung in Trinkwasserleitungen

Der Klimawandel wird in den kommenden Jahrzehnten erhöhte Sommertemperaturen sowohl im Oberflächenwasser als auch in den Böden der Innenstädte, in denen die Trinkwasserleitungen verlegt sind, bewirken. Für Wasserversorgungsunternehmen ist es daher essentiell über Verfahren zu verfügen, um die Auswirkungen auf ihr Trinkwassernetz einschätzen zu können. In dieser Veröffentlichung werden Verfahren vorgestellt, mit deren Hilfe oberflächennahe Bodentemperaturen und Wärmeströme vom Boden zur Trinkwasserleitung berechnet werden können. Für die Berechnung der Temperaturen im Bodenkörper wird ein räumlich hochaufgelöstes numerisches Energietransportmodell verwendet, das in der Lage ist, sowohl den oberflächenbeeinflussten Wärmefluss durch die Sonneneinstrahlung als auch örtlich auftretende anthropogene Wärmequellen im Boden, wie z. B. Fernwärmeleitungen, zu berücksichtigen. Erste Ergebnisse zur Bodentemperaturmodellierung mit Trinkwasserleitung werden vorgestellt.

Weiterer Fachbeitrag

Neuartige Regenwasser-Management-Lösung für Kommunen

Im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten ist eine völlig neue und zum Schutzrecht angemeldete Regenwasser-Management-Lösung entstanden. Diese stellt für urbane Gebiete eine hochinteressante Lösung für die immer häufiger auftretenden Starkregenereignisse auf der einen und Hitze- und Trockenheitsrekorde auf der anderen Seite dar. Entstanden aus dem BMBF geförderten Vorhaben AgRain mit dem Ziel der Sicherung der Naßreisernte in Burkina Faso, soll diese neuartige Technologie zur Regulierung des urbanen Kleinklimas beitragen und eine energielose Bewässerungsmöglichkeit bieten. Hintergründe, aktueller Forschungsstand, Funktionsweise und Vorteile der neuen Lösung werden in diesem Fachartikel erläutert.

Faszination Wasser

Der wahrscheinlich größte Spiegel der Welt
Gleißend weiß, so erscheint der Salar de Uyuni in Bolivien den Großteil des Jahres. In der Regenzeit von Dezember bis März verwandelt sich der ausgetrocknete Salzsee jedoch in eine gigantische Spiegelfläche – über 10.000 km² ist er groß und erstreckt sich über den gesamten Südwesten des Andenstaates auf einer Höhe von 3.600 m. Am Rande der Ebene leben Salzarbeiter, die jährlich 25.000 t Salz abbauen. Außerdem liegt unter der 7 m dicken Salzkruste vermutlich die größten Lithium-Vorkommen der Erde. Doch der Abbau gestaltet sich als schwierig. Zum Einen verbraucht Lithium-Abbau viel kostbares Wasser. Als Vergleich: Im Nachbarland Chile wird in der Atacama-Wüste seit 25 Jahren Lithium abgebaut. Aus 40 m Tiefe wird die Salzlake nach oben gepumpt, verdunstet über Monate in Becken bis eine lithiumhaltige Schlacke übrig bleibt. Ein sehr wasserintensiver Prozess in einer der trockensten Regionen der Welt. Zum anderen soll der Abbau der bolivianischen Wirtschaft und lokalen Bevölkerung zu Gute kommen. Deals mit ausländischen Unternehmen werden deshalb mit Vorsicht abgeschlossen. 2019 scheiterte etwa der Abbau-Deal des ehemaligen Präsidenten Evo Morales mit dem deutschen Mittelständler ACISA. 2021 wurden die Gespräche wieder aufgenommen. (Bild: AdobeStock/smallredgirl; Textquelle: www.tagesschau.de)

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