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Die Highlights der aktuellen gwf Wasser | Abwasser

Werfen Sie einen exklusiven Blick in die aktuelle Ausgabe

Allein mit dem Gang zur Toilette werden in Deutschland jährlich rund 1 Mrd. Kubikmeter Frischwasser verbraucht. Das Abwasser gelangt über die Schwemmkanalisation zur Kläranlage. Dort wird es mit Hilfe verschiedener Reinigungsverfahren aufbereitet. Viele Kläranlagen werden dazu mit der 4. Reinigungsstufe ausgestattet, um Spurenstufe, wie Medikamentenrückstände, zu entfernen. Außerdem lassen sich aus Abwässern und dem entstehenden Klärschlamm Ressourcen zurückgewinnen, wie Phosphate, die z. B. in der Landwirtschaft als Düngemittel eingesetzt werden können.

Welche Verfahren und Techniken aktuell im Einsatz sind, lesen Sie in der folgenden Fokusstrecke. Außerdem erfahren Sie in der aktuellen Dezember-Ausgabe der gwf Wasser | Abwasser mehr zur Energieoptimierung auf Klärwerken.

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WA 01 2021 Titel

Die Inhalte

Interview mit

Reinhard Lohmeier und Gunther Martin

Vor über fünf Jahren, im Juni 2017, wurde die aktuelle Abfall-Klärschlamm-Verordnung (AbfKlärV) verabschiedet, in der die Verpflichtung zur Phosphorrückgewinnung für Kläranlagen ab 2029 (für Anlagen ≥ 100.000 EW) bzw. 2032 (für Anlagen ≥ 50.000 EW)
vorgeschrieben wird. Seitdem läuft für die großen Anlagen das Rennen um die wirtschaftlichste Möglichkeit der Klärschlammbehandlung und -entsorgung, die diesen Anforderungen gerecht wird. Schon im Jahr 2016 wurde das Deutsche Patent für das Parforce-Verfahren erteilt, das an der TU Bergakademie Freiberg entwickelt wurde. gwf Wasser|Abwasser sprach mit zweien der Entwickler des Verfahrens und heutigen Geschäftsführern der Parforce Engineering & Consulting GmbH, Dr. Reinhard Lohmeier und Dr. Gunther Martin, über die Chancen und Herausforderungen der dezentralen und zentralen Phosphorrückgewinnung aus Abwasser und Klärschlamm mit diesem Verfahren.

Web Dev 14
Web Dev 11

Fachbeitrag

Effiziente Trinkwasseraufbereitung bei steigenden Sulfatbelastungen

Das Projekt Suleman befasst sich mit der nachhaltigen, energieeffizienten Entfernung von Sulfat. Die Kosten der Verfahren und Technologien sollen gesenkt und der Wirkungsgrad der Trinkwasseraufbereitung erhöht werden. Technisch-wissenschaftliche Unsicherheiten bei der Anwendung bestehender Technologien sollen beseitigt werden. Hierfür wurden bei den teilnehmenden Wasserbetreibern in Hamburg die Niederduck-Umkehrosmose und in Berlin das Ionenaustauschverfahren CARIX im technischen Maßstab getestet.

Fachbeitrag

Biologisch-toxikologische Echtzeitüberwachung in der Wasserwirtschaft 4.0

Der Multispecies Freshwater Biomonitor© (MFB) ist ein seit dem Jahr 1994 stetig fortentwickeltes Echtzeit-Toximeter zur kontinuierlichen Überwachung der Wasserqualität in Oberflächenwasser, Grundwasser und Abwasser. Nach umfangreicher wissenschaftlicher Erforschung der verschiedenen Anwendungsbereiche wurde der MFB bereits erfolgreich in der Überwachung von Flüssen, Wasserwerken und Klärwerken eingesetzt, z. B. über mehrere Jahre an insgesamt sechs verschiedenen Klärwerken zur kontinuierlichen biologischen Überwachung der Abwasserqualität (Emissionskontrolle), zur Vorfluterüberwachung (Immissionskontrolle) und zur Bewertung einer Pilotanlage zur Reinigung mit Pulveraktivkohle sowie einer Ozonanlage mit Bachflohkrebsen oder Insektenlarven als Bioindikatoren. Je nach Klärwerk und Abwasserzusammensetzung konnten Standzeiten von ein bis zwei Wochen erreicht werden, bei Verdünnung des Abwassers z. B. mit Vorfluterwasser können die Standzeiten verlängert werden. Derartige Verdünnungsszenarien spiegeln realistische Verhältnisse im Vorfluter wider. Der MFB konnte während des Langzeitbetriebes folgendes anzeigen:

  1. Prozessstörungen, z. B. bedingt durch Schadstoffeintrag,
  2. die Reinigungsleistung einer Kläranlage durch den Vergleich Zulauf/Ablauf,
  3. den Reinigungserfolg der Pulveraktivkohlestufe bzw. der Ozonanlage im Pilotmaßstab und
  4. die Bedeutung der Vorbelastung des Flusswassers durch Agrochemikalien für die Bewertung der Abwasserreinigung.

Faszination Wasser

Eisige Wunderwelt

Höhlen innerhalb eines Gletschers formen sich durch Schmelzwasser, besonders bei steigenden Temperaturen im Sommer. Je dichter das Eis und je weniger Sauerstoff darin gebunden ist, desto intensiver ist auch die Farbe des Eises – so wie hier in einer Gletscherhöhle des Vatnajökull. Der Gletscher liegt im Südosten von Island und ist der größte Gletscher Europas. Durch den Klimawandel sind Gletscher jedoch in ihrer Existenz bedroht. Eine Erderwärmung von nur 1 °C bedeutet ein Volumenverlust von 25–35 %. Bereits jetzt bestehende Abschmelzungen können im Winter bei vielen Gletschern nicht mehr ausgeglichen werden. Weitere Informationen
(Bild: AdobeStock/jon)

 

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