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Die Highlights der aktuellen gwf Wasser | Abwasser

Werfen Sie einen exklusiven Blick in die aktuelle Ausgabe

Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen – und damit der Klimaschutz – ist das zentrale Thema der IFAT Munich vom 30. Mai bis zum 1. Juni. Die Weltgemeinschaft  braucht Umwelttechnologien. In diesem Heft finden Sie zahlreiche Praxisberichte von IFAT-Ausstellern, die aktiv sind in den Bereichen Digitalisierung und Messtechnik, Wasser- und Abwasseraufbereitung, Abwasser-Infrastruktur, Klärschlammbehandlung und Pumpen. Zur Digitalisierung finden Sie Beiträge zur Modellierung des Wasserkreislaufs als integrales System, zum Einsatz von KI zum Betrieb von Versorgungsnetzen und zur Kanalinspektion, zur Echtzeit-Datenanalyse in der Abwasserbehandlung sowie zur Pumpenüberwachung. Neue Entwicklungen bei der biologischen Abwasserreinigung und zur Spurenstoffelimination sind weitere Hightlights. Ebenso werden die hochaktuellen Themen Regenbehandlung, -speicherung und -ableitung bzw. -nutzung behandelt. Die aktuellen Herausforderungen der Wasserwirtschaft können nicht mit Technologien allein gemeistert werden. Sie verlangen außerdem nach interdisziplinären Vernetzungen, findet Wasserrechtsexpertin Dr. Anna Seuser. Lesen Sie Ihren Fachbericht sowie weitere interessante Beiträge in der Maiausgabe!

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WA 01 2021 Titel

Die Inhalte

Interview mit

Silvio Müller und Tobias Dickmann

Seit Mitte der 50-er Jahre produziert und vertreibt die Lhoist-Gruppe unter der Marke Akdolit® Produkte zur Filtration, Neutralisation und Veredelung von Wasser. Diese Produkte kommen in der kommunalen und industriellen Wasseraufbereitung zum Einsatz. Als nach eigenen Angaben erster Hersteller von Mineralien zur Wasseraufbereitung bietet Lhoist seit Anfang 2022 alle Akdolit® Produkte CO₂-neutral an. gwf Wasser|Abwasser sprach mit dem für Akdolit® verantwortlichen Market Manager Water Silvio Müller und mit Tobias Dickmann, dem federführenden Entwickler der CO₂-neutralen Produktreihe LEVEL|BLUE® über den Entwicklungsprozess, sowie den Effekt der Produkte auf die Klimabilanz von Anwendern.

Web Dev 10
Web Dev 11

Fachbeiträge

Modellbasierte Leckageerkennung und -vorortung in Wasserversorgungsnetzen anhand von maschinellem
Lernen und hydraulischer Ausgleichsrechnung

Für die Ressourcenschonung spielen Wasserverluste durch Leckagen für die Betreiber von Trinkwasserversorgungsanlagen eine zentrale Rolle. Zum einen stellen sie einen ökonomischen und ökologischen Verlust dar, zum anderen können sie erhebliche Schäden an Mensch und Umwelt
verursachen. In diesem Fachbericht stellen die Autor:innen eine Methode zur automatisierten Leckageerkennung über den Vergleich von gemessenen und prognostizierten Wasserverbräuchen mittels eines künstlichen neuronalen Netzes vor. Anschließend erfolgt eine Vorortung der Leckage anhand einer Ausgleichsrechnung unter Berücksichtigung von Messunsicherheiten und einem kalibrierten hydraulischen Modell. Ziel der Arbeit ist es, den Aufwand der Lokalisation einer Leckage im Versorgungsgebiet zu erleichtern und im Vergleich mit traditionellen Vorgehensweisen zu beschleunigen. Bestenfalls besteht die Möglichkeit der frühzeitigen Leckagereparatur bevor größere Maßnahmen erforderlich sind. Die ersten Ergebnisse einer Fallstudie zeigen, dass Leckagen zuverlässig erkannt und durch die hydraulische Ausgleichsrechnung auf Teilbereiche des Netzes begrenzt werden können.

Weiterer Fachbeitrag

Polstofffiltration zur Wasseraufbereitung: Etablierung einer Technologie

Die Polstofffiltration hat sich in verschiedenen Ausführungsformen sowie Anwendungen auf mehr als 1.500 Anlagen mit über 3.000 Filtern weltweit als Verfahren der Oberflächenfiltration etabliert. Polstofffilter werden als adaptive Verfahrenskomponente zur Entfernung von Spurenstoffen, Phosphor, Pulveraktivkohle, Mikroplastik, Algen, Helmintheneier und Reifenabrieb eingesetzt. Das Zusammenspiel zwischen dem technisch designten Filtergewebe, aus filteraktiver fluidisierbarer Polfaserschicht und nicht-filteraktiven Rückengewebe, und das Filterreinigungssystem sind systembestimmend. Die dreidimensionale Polfaserschicht entfernt Feststoffe nicht nur an der Oberfläche, sondern auch über die Tiefe. Zurückgehaltene Feststoffe werden durch das Filterreinigungssystem aus (pendelnden) Absaugbalken und (profilierter) Absauglippe während der Fluidisierung der Polfaserschicht entfernt. Die Auslegung basiert auf der polstoff- und fluidspezifischen Feststoffbeladung, Feststoffflächenbelastung, Filtergeschwindigkeit sowie Feststoffgehalt. Je nach Anwendung werden Standard-, Mikro-, oder Ultrafaser Polstoffe eingesetzt. Die Profilierung der Polfaserschicht mittels Absauglippe führt zu einer Erhöhung der Filtrationsoberfläche bei gleicher Filterfläche und somit zu einer Steigerung der Feststoffbeladung. Seit der Erfindung vor einem Vierteljahrhundert wird die Technologie kontinuierlich weiterentwickelt.

Fachbeiträge

Moderne Klärschlammtrocknung: Schwein gehabt

Von außen muten die gläsernen Hallen der solarthermischen Klärschlammtrocknungsanlage in Bottrop an wie Gewächshäuser. Im Inneren werden jedoch keine Tulpen oder Tomaten angebaut, sondern Klärschlämme aus dem gesamten Emscher- und Lippe-Gebiet getrocknet. Für eine gleichmäßige Trocknung der Schlämme sorgen automatische und futuristisch anmutende Wendegeräte – die sogenannten "elektrischen Schweine". Der getrocknete Klärschlamm kann ohne Zugabe von Kohle der thermischen Verwertung zugeführt werden. Somit wird ein weiterer wichtiger Beitrag für die klimaschonende Energiegewinnung durch den nachhaltigen Umgang mit Klärschlamm geleistet.

 

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