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Sicher verlegt trotz Waldlage und hoher Überdeckung

Eine Baustelle wie im Bilderbuch – jedenfalls mit Blick auf die idyllische Lage nahe dem Nationalpark Bayerischer Wald. Für das ausführende Unternehmen Mader Bau GmbH aus Bischofsmais bargen die Voraussetzungen vor Ort jedoch etliche Herausforderungen. Verlegt wurden die HS®-Kanalrohre zwischen dem Ortsteil March und der Kläranlage Regen – größtenteils entlang eines Waldweges und eines Baches.

von | 29.04.26

Die Sohltiefe des neuen Schmutzwasserkanals variiert auf der Baustrecke deutlich und beträgt 1,20 m bis max. 5,0 m. Hier waren die HS®-Kanalrohre durch ihre flexiblen Baulängen nützlich..
Quelle: Funke Kunststoffe GmbH

Stellenweise hohe Überdeckungen, schwierige Bodenverhältnisse und schlechte Erreichbarkeit aufgrund der Waldlage – unter diesen Bedingungen entstand ein neuer 2,5 km langer Schmutzwasserkanal im bayerischen Regen. HS®-Kanalrohre von Funke Kunststoffe erwiesen sich dank flexibler Baulängen, geringem Gewicht und hoher Ringsteifigkeit als optimale Wahl.

Wasserhaltige Böden

Das ausführende Unternehmen Mader Bau GmbH aus Bischofsmais verlegte die Rohre zwischen dem Ortsteil March und der Kläranlage Regen – größtenteils entlang eines Waldweges und eines Baches.

„Im Bereich der Baustelle liegt Bodenklasse 2 vor. Dadurch war es sehr matschig, was Einfluss auf die Aktivitäten der Bagger hatte“, beschreibt Erich Rankl vom Sachgebiet Tiefbau der Stadt Regen.

Bauleiter Andreas Flock betont dabei die Vorteile der flexiblen Baulängen: Die HS®-Rohre mit DN/OD 250 wurden in Längen von 0,5 m bis 5,0 m verlegt und je nach Sohltiefe eingesetzt. Die Sohltiefe betrug überwiegend 1,70 bis 1,80 m, an wenigen Stellen – etwa im Bereich der Bundesstraßenauffahrt – bis zu 5,0 m.

Flock: „Dort, wo die Überdeckung nicht so groß war, haben wir gerne auf die fünf Meter langen Rohre zurückgegriffen. So konnten wir auch ordentlich Meter machen.“

Baulänge je nach Sohltiefe

Eine idyllische Bilderbuchbaustelle! Bei der Verlegung hatten die Tiefbauer allerdings mit schwierigen Bodenverhältnissen zu kämpfen. (Quelle: Funke Kunststoffe GmbH)

Die Sohltiefe betrug bei der Maßnahme vorwiegend 1,70 bis 1,80 m. Auch hierdurch waren große Rohrlängen in der Baugrube gut praktikabel. An wenigen Stellen, etwa im Bereich der Auffahrt zur Bundesstraße, war die Sohltiefe dagegen wesentlich größer und erreichte bis zu 5,0 m.

Flock erklärt: „Hier haben wir vorwiegend 3,0 m lange Rohre verwendet, da das besser mit dem Baugrubenverbau hinkam. Bei geringeren Tiefen reichte aufgrund der Bodenbeschaffenheit meist eine Böschung der Baugrube aus.“

Wegen der Lage der Baustelle am Waldrand und der erschwerten Wegbarkeit stand Beton als Rohrwerkstoff für den Auftraggeber von Anfang an nicht zur Diskussion. Die Entscheidung für Funke fiel laut Rankl aufgrund der höheren Ringsteifigkeit:

„Die HS®-Rohre werden mit 12 kN/m² angeboten. Das war wegen der stellenweise hohen Überdeckung das ausschlaggebende Argument.“ Funke-Fachberater Martin Moosbauer ergänzt: „Mit der Ringsteifigkeit SN 12 können die HS®-Rohre bei einer Erdüberdeckung zwischen 0,5 m und 6,0 m sogar unter SLW 60 eingesetzt werden.“

Höhenausgleich mit Funke-ILA

Weitere Pluspunkte des Systems: die fest eingelegte, verschiebesichere FE®-Dichtung sowie die Wurzelfestigkeit der Rohre – gerade angesichts der Waldlage ein wichtiges Merkmal. Zum Höhenausgleich am Anschlusspunkt an den Betonschacht kam das Bauteil Funke-ILA zum Einsatz, das eine Absturzhöhe von rund zwei Metern überbrückte. Die im März 2025 begonnenen Arbeiten konnten im Oktober trotz widriger Bedingungen erfolgreich abgeschlossen werden.


Quelle: Funke Kunststoffe GmbH

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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