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iResilience-Projekt der RWTH entwickelt Prototypen einer Gieß-App

Kategorie:
Thema:
Autor: Finn Gidion

iResilience-Projekt der RWTH entwickelt Prototypen einer Gieß-App

Der Klimawandel bringt heißere und auch trockenere Sommer mit sich – das spüren auch unsere Stadtbäume. An den meisten Tagen im Jahr können Bäume ihren Wasserbedarf selber decken, doch im Sommer treten vermehrt Trockenphasen auf, sodass die Bäume Unterstützung brauchen. Deshalb werden an manchen heißen Tagen von Anwohnerinnen und Anwohnern die Stadtbäume gegossen, um die Stadt Köln zu unterstützen.

Damit nicht jede:r den selben Baum gießt, hat das Projekt iResilience eine erste Version einer Gieß-App für Köln Deutz entworfen. Das dreijährige Projekt iResilience wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und wurde im November 2018 gestartet. Ziel des Projektes ist die modellhafte Entwicklung und Erprobung neuer Praktiken und Technologien zur kontinuierlichen Verbesserung der urbanen, klimaangepassten Resilienz.

Prototyp entwickelt

Eine dieser Technologien ist die Gieß-App, die vom FiW an der RWTH Aachen e. V. konzeptionell entwickelt und umgesetzt wurde. Dabei handelt es sich um einen Prototyp, der die „Basis-Funktionen“ beinhaltet. Auf der Stadtkarte kann ein Baum ausgewählt und Informationen über diesen Baum und sein geschätzter Wasserbedarf abgerufen werden. Diese Informationen stammen aus dem Baumkataster der Stadt Köln. In diesem Kataster sind Informationen, wie Größe, Standort und Alter von nahezu jedem Stadtbaum im öffentlichen Raum in Köln enthalten. Im Prototyp kann man dann auswählen, dass man einen Baum gegossen hat und die Gießmenge eintragen. Andere Nutzer sehen dann, dass dieser Baum gegossen wurde und können einen anderen Baum gießen, der noch Wasser benötigt. Außerdem beinhaltet der Prototyp eine Erklärung warum und wie Stadtbäume gegossen werden. Dieser Prototyp wird im Sommer 2021 im Rahmen von iResilience von Deutzerinnen und Deutzern getestet.

Öffentliche Wasserzugänge anzeigen

Im Laufe des Projekts wurde sich mit den Akteuren vor Ort ausgetauscht, wobei viele weitere Funktionen entwickelt wurden, die eine Gieß-App zusätzlich haben sollte. Eine Gieß-App könnte bspw. aufzeigen, wo ein öffentlicher Wasserzugang ist, auf welchem Untergrund der Baum steht (denn das beeinflusst wie gut der Baum sich selber mit Wasser versorgen kann), wie viel es am Standort des Baums geregnet hat oder welcher Baum schon durch die Stadt oder einen Baumparten gepflegt wird.

Baumpflege ressourcenschonend steuern

Man versetze sich in einen Hitzesommer 2024: Die letzten Wochen war es sehr trocken, die Medien berichten davon, dass auch der Boden sehr trocken ist und die Ernten zurückgehen. Man sieht schon vom Fenster aus, dass die Stadtbäume leiden. Man stelle sich vor es gäbe eine Gieß-App! So hätte jede:r die Möglichkeit zu sehen, wie der tatsächliche Wasserbedarf der einzelnen Bäume ist, bevor sich die Bäume bemerkbar machen. Durch die Kommunikation über die Gieß-App könnte die Baumpflege aller Akteure ressourcenschonend gesteuert werden.

Das FiW an der RWTH Aachen e. V. beschäftigt sich in mehreren Projekten mit den Auswirkungen des Klimawandels und möglichen Anpassungsmaßnahmen in der wassersensiblen Stadtentwicklung.

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