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Abwasserwiederverwendung auch in eigenen Anlagen zukunftsfähig gemacht

Kategorie:
Autor: Jonas Völker

Abwasserwiederverwendung auch in eigenen Anlagen zukunftsfähig gemacht

Bei industriellen Prozessen spielt Wasser eine wichtige Rolle als Lösungsmittel, Kühlflüssigkeit, Wasch- oder Reinigungsmedium. Wenn Wasser auf diese Weise verwendet wird, ändern sich seine Zusammensetzung und Qualität erheblich. Oftmals muss es aufbereitet werden, um eine Kontamination des Wasserkreislaufs zu verhindern.
Die Wiederverwendung von industriellen Abwässern gewinnt bei der Aufbereitung zunehmend an Bedeutung. Der Grund: Sie kann nicht nur die Kontamination, sondern auch den Verbrauch des Wassers verringern. Wiederverwendung bedeutet, dass genutztes Wasser so aufbereitet wird, dass es anderen Prozessen zugeführt werden kann, z. B. Kühl-, Wasch- oder Reinigungsprozessen. Bestenfalls ist seine Qualität nach der Aufbereitung sogar so gut, dass es für industrielle Kernprozesse geeignet ist.
Die Wiederverwendung von Abwasser birgt also ein großes Potenzial. Sie steht jedoch auch einer Reihe von Herausforderungen gegenüber. Dazu gehören strengere gesetzliche Bestimmungen und die steigenden Anforderungen an die Zurückleitung des Abwassers in die Umwelt. Die Prozesssicherheit stellt eine weitere Herausforderung dar, da eine falsche Wasserchemie zu Stillstandzeiten von Anlagen und zu Qualitätsproblemen führen kann.
Die Abwasserwiederverwendung ist zudem ein hochkomplexer Prozess, der mit einer zunehmenden Anzahl von Schadstoffen und Verunreinigungen im Wasser fertig werden muss. Gleichzeitig stehen aber alle Branchen zunehmend unter Druck, ihre Betriebskosten zu senken.

Einfache Integration und Bedienung

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, bietet Grundfos ein Portfolio mit einfachen und integrierten Lösungen für eine sichere und effiziente Wasserwiederverwendung an. Der Pumpenhersteller berücksichtigt mit dem Konzept iSolutions den gesamten Prozess und kann Lösungen so anpassen, dass sie genau die betrieblichen Anforderungen erfüllen.
Das breite Portfolio an Produkten für die Wasseraufbereitung z. B. erfüllt die Anforderungen an Konformität und Berichterstattung. Intelligente Systeme ermöglichen eine optimale Integration von Komponenten in jede Stufe des Aufbereitungsprozesses. Eine vollständige Prozessüberwachung erhöht die Betriebssicherheit der Anlage, indem Betriebsmuster verändert und Bediener benachrichtigt werden können, wenn bestimmte Parameter überschritten werden.
Auf diese Weise erhalten Industrieunternehmen eine optimierte Anlage zur Wiederverwendung von Wasser, die einfach zu integrieren und zu bedienen ist sowie die Effizienz erhöht. Das bedeutet wiederum, dass Hersteller ihre Arbeitsabläufe optimieren, ihre Betriebskosten (Wasser, Chemikalien und Energie) senken und ihren Wasserverbrauch reduzieren können.

Auch in eigenen Anlagen wird der Wasserverbrauch gesenkt

Grundfos hat diese intelligenten Lösungen für die Wiederverwendung von Abwasser in eigenen Produktionsanlagen im dänischen Bjerringbro installiert. In der Anlage für die kathodische Elektrotauchlackierung (KTL) wurden erhebliche Mengen Wasser eingesetzt. Daher benötigte das Unternehmen eine neue Lösung für das anfallende Abwasser, die Frischwasser einsparen, Umweltvorteile biete, aber auch eine hohe Prozesssicherheit aufrechterhalten sollte.
Im letzten Jahr nahm Grundfos dort eine Abwasseraufbereitungsanlage in Betrieb, die mit einem geschlossenen Kreislauf das Abwasser von der KTL-Anlage aufbereitet. Nachdem das Wasser in den Spülbehältern der Anlage verwendet wurde, durchläuft es ein fortschrittliches Membranfiltrationssystem, einschließlich Mikrofiltration, Umkehrosmose und UV-Desinfektion. Wenn die Aufbereitung abgeschlossen ist, wird das Wasser als sauberes Spülwasser in den gleichen Behältern wiederverwendet.
In der Anlage sind zahlreiche Pumpen, Sensoren und Regelkomponenten von Grundfos installiert, inklusive einer vollautomatischen Bakterienüberwachung. Dadurch kann nun 80 % des von der KTL-Anlage erzeugten Abwassers wiederverwendet werden. Eine bessere Überwachung und präzisere Daten haben darüber hinaus die Wasserqualität erhöht. So spart die Aufbereitungsanlage etwa 5.000 m3 Wasser pro Jahr ein – das entspricht dem Wasserverbrauch von 50 Haushalten.

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