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Digitales Tool visualisiert Stakeholder bei Infrastrukturprojekten

Das in der Schweiz entwickelte Tool PlaNet erleichtert es Gemeinden, wichtige Projektpartner, aber auch kritische Stimmen bei komplexen Umwelt- und Infrastrukturprojekten zu ermitteln. Die gratis zugängliche Software hilft, partizipative Prozesse professionell aufzugleisen, indem sie das Geflecht der Anspruchsgruppen übersichtlich visualisiert.

von | 09.10.20

Große Infrastrukturprojekte in der Wasserwirtschaft erfordern eine genaue Übersicht und Analyse der Stakeholder. Ein neues Tool soll diesen Prozess vereinfachen.

Schweizer Gemeinden realisieren jedes Jahr unzählige Umwelt- und Infrastrukturprojekte, etwa im Abwassermanagement, im Hochwasserschutz oder bei der Gewässerrevitalisierung. Das Interesse ist oft groß, genauso die Anzahl an Personen und Gruppen, die mitreden wollen oder müssen. Alle wichtigen Anspruchsgruppen zu identifizieren und frühzeitig einzubeziehen, ist jedoch nicht immer einfach. Gerade kleine und mittlere Gemeinden haben oft nicht die Zeit und die Ressourcen, um einen partizipativen Prozess professionell zu planen. Ist der Prozess jedoch ungenügend vorbereitet, kann das vor allem bei konfliktträchtigen Projekten zu Einsprachen oder Beschwerden führen. Die Projekte werden langwierig und kostspielig.

Stakeholder visualisieren

Um die Gemeinden in ihrer Arbeit zu unterstützen, haben Forschende vom Wasserforschungsinstitut Eawag und der Universität Bern sowie der Praxispartner Water Excellence AG das digitale Tool PlaNet entwickelt. Das Tool führt die Nutzerinnen und Nutzer durch sieben Schritte, in denen verschiedene Fragen zum Projekt und den involvierten Stakeholdern beantwortet werden müssen. Aufgrund der gemachten Angaben identifiziert das Tool systematisch alle wichtigen Projektpartner, aber auch kritische Stimmen und erlaubt eine übersichtliche Beurteilung deren Wichtigkeit und Rolle.

Akteure und ihre Ansprüche

Als Ergebnis stellt PlaNet das Netzwerk aller Akteure und ihrer Ansprüche in einer übersichtlichen Grafik dar. Die einfache Visualisierung soll Gemeinden helfen, den partizipativen Prozess zu systematisieren und zu vereinfachen und dadurch Zeit und Ressourcen zu sparen. Das neue Tool ist unter planet.eawag.ch gratis verfügbar.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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