Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

Rinnenfilter Drainfix Clean am Schwarzmeerstrand im Einsatz

Fast 8.500 m Filtersubstratrinne Drainfix Clean wurden für die Reinigung des Oberflächenwassers im rumänischen Badeort Mamaia verbaut. Hier hatte man nach einem System gesucht, das eine effektive Reinigungsleistung garantiert und gleichzeitig sehr leicht zu warten ist. Bedingung war, dass für die Reinigungsvorgänge klar kalkulierbare Kosten veranschlagt werden können. Der Filter sollte erhalten bleiben, ohne dass bei jedem Reinigungsvorgang das Filtermaterial ausgetauscht werden müsste. Die Filterrinnen von Hauraton konnten alle Anforderungen erfüllen und kamen deshalb hier zum Einsatz.

von | 03.03.16

Mamaia ist eines der beliebtesten Reiseziele an der rumänischen Schwarzmeerküste. Breite, helle Sandstrände locken jedes Jahr zahlreiche Urlauber und Touristen an. Der Strand erstreckt sich entlang einer Landzunge zwischen dem Schwarzen Meer und dem Süßwassersee Siut-Ghiol. In einem umfangreichen Bauvorhaben wurde die Infrastruktur entlang der Uferpromenade und in großen Teilen der Straßen und Plätze saniert.
Das neue Entwässerungssystem erfüllt mehrere Funktionen gleichzeitig. Neben der Oberflächenentwässerung werden fast 99 Prozent der Schadstoffe aus dem Verkehrsflächenabfluss herausgefiltert. Das Reinigungssystem Drainfix Clean ist dabei so flexibel, dass es ohne Schwierigkeiten in den Recyfix Kunststoffrinnen eingesetzt werden konnte.
Für den Einbau in direkter Meeresnähe empfahl sich das resistente Rinnensystem. Die Rinnenkörper aus Recyclingkunststoff bieten vorteilhafte Materialeigenschaften. Sie sind äußerst widerstandsfähig gegen Korrosion und halten hohen Verkehrsbelastungen und Temperaturunterschieden stand.
Die leichten Rinnen können rückenschonend eingebaut werden. Auch bei robuster Handhabung auf der Baustelle gibt es keinen Rinnenbruch. Im Anschluss an den Einbau der Rinnen wurde das mit Geotextil umhüllte Drainagerohr am Rinnenboden eingelegt. Anschlüsse und Verbindungen wurden installiert. Anschließend konnte das Filtersubstrat Carbotec 60 eingefüllt werden. Nachdem die Substratoberfläche abgezogen und damit exakt auf Nennhöhe eingestellt war, wurden die Gussroste auf den Rinnen verschraubt. Damit war das System dauerhaft einsatz- und funktionsfähig.

Drainfix Clean basiert auf Oberflächenfiltration

Die Reinigung des Oberflächenwassers erfolgt im patentierten Rinnenfilter Drainfix Clean. Das Filtermaterial ist ein carbonathaltiges Substrat. Es handelt sich dabei um eine Oberflächenfiltration, bei der vor allem die schadstoffbeladenen Feinpartikel – kleinste Partikel mit Korngrößen geringer als 60 μm (0,06 mm) – zurück gehalten werden. Bei der Oberflächenfiltration sammeln sich die Feststoffe auf der Oberfläche eines Filtermediums mit entsprechend eingestelltem Filterwiderstand. Demgegenüber dringen bei der Tiefenfiltration die Feststoffteilchen in das Filtermedium ein und lagern sich in dessen Innerem ab.
Bei der Oberflächenfiltration ist der Porenraum feiner und kann deshalb mehr und kleinere Schadstoffpartikel zurückhalten. Die Verweilzeit beim Durchströmen ist hier deutlich größer, auch gelöste Schadstoffe wie z.B. Schwermetalle können somit effektiv, dauerhaft und salzstabil vom Filtersubstrat zurückgehalten werden. Das System kommt trotz sehr guter Reinigungsleistung mit geringen Filtermächtigkeiten aus.

Wartung ohne Filteraustausch     

Was bedeutet Flugsand für dezentrale Regenwasserbehandlungsanlagen? Am Schwarzmeerstrand gibt es stürmische Herbst- und Wintertage. Per Winddrift kommt vom Strand reichlich Sand, der sich als Flugsandansammlung auch in dem Retentionsrinnenfiltersystem absetzt.
Da das System durch das gewählte Funktionsprinzip der Oberflächenfiltration bereits mit Durchlässigkeiten entsprechend des Flugsandes arbeitet und gleichzeitig ausreichend große Filterflächen zur Verfügung gestellt werden, stört der Sand die Funktionsfähigkeit des Filters kaum. Nur um den Retentionsraum im Rinnensystem zu erhalten, ist es nötig, den Sand von Zeit zu Zeit wieder abzutragen. Dafür werden einfach die Abdeckungen entnommen und der Sand wird oberhalb des Filtersubstrats abgeschält. Ein Auswechseln des Filtermaterials ist nicht nötig.

Hauraton ist auf der IFAT 2016 in München vom 30. Mai bis zum 3. Juni in Halle B6.441/540 zu finden. (iw)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Barsiliens Wassernetze modernisieren
Barsiliens Wassernetze modernisieren

GF hat einen Vertrag im Wert von rund CHF 100 Mio. mit Sabesp, Brasiliens führendem Wasser- und Abwasserunternehmen, unterzeichnet. Er umfasst die Lieferung von Produkten und Lösungen für die Modernisierung von Wasserversorgungsnetzen im Bundesstaat São Paulo. Die 24-monatige Vereinbarung zählt zu den größten Aufträgen in der Geschichte von GF.

mehr lesen
Smarte Netze, bessere Daten
Smarte Netze, bessere Daten

Es ist ein zunehmendes Problem: Viele hydrometeorologische Messstationen arbeiten noch mit veralteter Technik, sind unterschiedlich aufgebaut oder liefern fehlerhafte Daten. Dadurch entstehen Unsicherheiten, die sich unmittelbar auf Entscheidungen auswirken können – etwa bei Hochwasserwarnungen. Zwei miteinander verbundene Projekte des Instituts für nachhaltige Wassersysteme der Hochschule Hof (inwa) beschäftigen sich mit diesem Thema.

mehr lesen
Mehr Daten, mehr Risiko? Der Umgang mit sensiblen Infrastrukturinformationen
Mehr Daten, mehr Risiko? Der Umgang mit sensiblen Infrastrukturinformationen

Wie viel Transparenz ist bei kritischen Infrastrukturen noch verantwortbar? Angesichts neuer technologischer Möglichkeiten wächst die Herausforderung, öffentlich zugängliche Informationen vor Missbrauch zu schützen. Der BDEW plädiert deshalb für ein Umdenken: Bestehende Regelungen sollen überprüft und so weiterentwickelt werden, dass sie sowohl Informationsansprüche als auch Sicherheitsanforderungen gleichermaßen berücksichtigen.

mehr lesen
Wege zu bezahlbarem Wasser in Megastädten
Wege zu bezahlbarem Wasser in Megastädten

Bis 2050 wird fast die Hälfte der städtischen Bevölkerung weltweit mit Wasserknappheit konfrontiert sein. Eine internationale Studie zeigt am Beispiel der indischen Millionenstadt Pune, dass besonders arme Haushalte während mehrjähriger Dürren bei der Wasserversorgung stark benachteiligt sind – trotz zahlreicher Verbesserungsmaßnahmen.

mehr lesen
Fraunhofer IEG und Wuppertaler Stadtwerke starten Machbarkeitsstudie zu Geothermie
Fraunhofer IEG und Wuppertaler Stadtwerke starten Machbarkeitsstudie zu Geothermie

Die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG und die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) setzen die Zusammenarbeit bei der geowissenschaftlichen Erkundung der tiefen Geothermie in Wuppertal fort. Ziel ist eine fundierte Machbarkeitsstudie für die Nutzung von Wärme aus mehreren tausend Metern Tiefe. Denn Erdwärme kann eine klimafreundliche und zukunftssichere Energiequelle für die städtische Wärmeversorgung darstellen.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Ingenieurbüro Alwin Eppler GmbH & Co. KG

Thema: Wasseraufbereitung

Ihr vertrauensvoller Partner für innovative Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung – seit über 70 Jahren Expertise in Planung und Umsetzung maßgeschneiderter

EVERS GmbH & Co KG

Themen: Wasseraufbereitung | Abwasserbehandlung

Filtermaterialien, WASSERTECHNIK und ANTHRAZITVEREDELUNG, Hersteller von Anthrazit-Filtermaterial (EVERZIT® N) für die Wasseraufbereitung Filtration |

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03