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Perspektiven der Co-Vergärung auf Kläranlagen

Publikationsform: Fachartikel
Artikelnummer: 05399_2008_04_05
Ausgabe: 04
Zeitschrift: Perspektiven der Co-Vergärung auf Kläranlagen
Autor: Hermann-Josef Roos
Verlag: DIV Deutscher Industrieverlag GmbH
Seiten: 6
Publikationsformat: PDF
Sprache: Deutsch
Themenbereich: gwf - Wasser|Abwasser

Details

Seit Anfang der neunziger Jahre ist eine Intensivierung der Bemühungen zur Co-Vergärung von flüssigen und festen Abfallstoffen in Kläranlagen festzustellen. Sie bietet Vorteile sowohl für den Anlagenbetreiber als auch für den Substratlieferanten. Die Möglichkeiten und Grenzen der Co-Vergärung werden anhand eingehender Betrachtungen von Stoffpotentialen und Anlagenkapazitäten aufgezeigt. Die deutschen Kläranlagen verfügen in ihren Faulbehältern über Reservekapazitäten von schätzungsweise 750 000 m3. Hierin könnten theoretisch über 3 Millionen Megagramm (Mg) Bioabfall oder 6,6 Millionen Mg Speiseabfälle pro Jahr mitbehandelt werden. Die zukünftige Entwicklung der Co-Vergärung hängt u. a. von den rechtlichen Rahmenbedingungen, dem Wettbewerb mit Kompostierungs- und Biogasanlagen um geeignete Abfallstoffe sowie der Verfügbarkeit nachwachsender Rohstoffe für den Vergärungsmarkt ab.

Preis: 4,90 € Zum Shop

Perspektiven der Co-Vergärung auf Kläranlagen

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