Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung von Prozesswässern aus der Hydrothermalen Carbonisierung
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Zur Behandlung von Prozesswasser aus der Hydrothermalen Carbonisierung (HTC) wurde ein mehrstufiger Prozess, bestehend aus einer optionalen Nährstoffgewinnung, einer anaeroben Reinigungsstufe, einer aeroben Nachbehandlung und einer Schlussbehandlung mit Ozon bzw. Aktivkohle untersucht. Prozesswässer mit den Ausgangsmaterialien Feinmulch, Biertreber und Gärreste kamen zum Einsatz. Für einen Zeitraum von 50-100 Tagen ließ sich ein stabiler Anlagenbetrieb mit Wirkungsgraden bezüglich des CSB von 98,4-99,5 % etablieren. Danach kam es in allen Fällen zu einem Zusammenbruch des anaeroben Abbaus, dessen Ursachen noch unklar sind. Dennoch sollte dieses Reinigungskonzept weiter verfolgt werden, da die Mitbehandlung der Prozesswässer in einer kommunalen Kläranlage mit einer Reihe gravierender Nachteile verbunden wäre.
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