Die Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland stehen mehrheitlich vor der Herausforderung, die Entgelte trotz rückläufiger Absatzmengen und demografischem Wandel bei hohen Fixkostenanteilen stabil zu halten und die Qualität nicht zu beeinträchtigen. Die nunmehr vorliegenden Ergebnisse der gemeinschaftlich vom BDEW, RWW und Hochschule Ruhr-West durch-geführten Expertenbefragung zur Umstellung von Preis- bzw. Gebührensystemen in der Wasserversorgung belegten, dass die bestehenden Entgeltsysteme einen nicht unmaßgeblichen Anteil an diesem Dilemma haben. Ursächlich hierfür ist zumeist eine Entgeltstruktur mit hohen variablen Preisbestandteilen, die die hohen Fixkostenanteile nicht verursachungsgerecht abbildet. Die Befragungsergebnisse belegen ein großes Interesse an Tarifumstellungen bei den Verantwortlichen der Wasserversorgungsunternehmen. Die Mehrzahl der Teilnehmer befasst sich mit Tarifumstellungen. Die Gründe dabei müssen zwar angesichts der strukturellen Unterschiede vielfältig sein, im Ergebnis zielt aber die Mehrheit auf die Beibehaltung von Nachhaltigkeit und Unternehmensstabilität bei sich ändernden Rahmenbedingungen ab. In den kommenden Jahren dürfte daher eine größere Anzahl an Tarifumstellungen zu erwarten sein.
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