In Qingdao, China, wurde eine semizentrale Wasserinfrastruktur errichtet, die sich durch Stoffstromtrennung (Grau- und Schwarzwasser) und Wasserwiederverwendung (Betriebswassernutzung) auszeichnet. Bei der doppelten Leitungsführung von Wässern unterschiedlicher Qualität kann jedoch die Gefahr von Fehlanschlüssen auf der Ver- und Entsorgungsseite bestehen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist, zu identifizieren, welche Akteursgruppen und Maßnahmen zur Minimierung derartiger Fehlanschlüsse beitragen können und wie effektiv diese Maßnahmen im Vergleich zueinander sind. Die Ergebnisse zeigen, dass nachträgliche Überprüfungen, technische Lösungen, die Verbesserung der Ausbildungssituation von Installateuren sowie gesetzlichen Vorgaben eine hohe Wirksamkeit aufweisen, insbesondere wenn diese Maßnahmen gebündelt werden. Diese Erkenntnisse sollten bei der Replikation und Übertragung des Semizentral-Ansatzes Berücksichtigung finden.
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