Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) setzt auf Kontinuität in der Verbandsführung. Das Präsidium des technisch-wissenschaftlichen Fachverbandes hat den Vertrag von Vorständin Dr. Lisa Irwin-Broß vorzeitig bis zum 30. September 2033 verlängert.
„Lisa Irwin-Broß hat die DWA in kurzer Zeit strategisch geschärft und sichtbar weiterentwickelt. Sie setzt wichtige Impulse für die Rolle der DWA in einem sich wandelnden Umfeld. Wir freuen uns sehr, dass Lisa Irwin-Broß ihr Engagement in der DWA langfristig weiterführt.“, betont DWA-Präsident Prof. Uli Paetzel.
Veränderungen seit 2023 angestoßen
Irwin-Broß gehört seit Oktober 2023 dem Vorstand der DWA an und übernahm Anfang 2024 die fachliche Führung des Verbandes. In dieser Zeit wurden verschiedene Entwicklungen angestoßen, darunter die Stärkung der fachlichen Arbeit, die Modernisierung von Strukturen sowie eine stärkere Positionierung der DWA gegenüber Politik und Öffentlichkeit.
Mit der Vertragsverlängerung richtet die DWA den Blick auf die anstehenden Herausforderungen der Branche. Themen wie die Anpassung an den Klimawandel, ein steigender Investitionsbedarf und neue regulatorische Anforderungen – beispielsweise durch die Kommunalabwasserrichtlinie – prägen die Entwicklung der Wasserwirtschaft.
„Die Wasserwirtschaft steht vor Aufgaben, die nur im Zusammenspiel von Technik, Regulierung und gesellschaftlicher Akzeptanz zu lösen sind. Die DWA wird diese Prozesse konsequent weiterentwickeln und inhaltlich prägen, mit klaren Positionen, anschlussfähigem Wissen und Formaten, die unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen. Gemeinsam mit den haupt- und ehrenamtlich Engagierten im Verband und im engen Schulterschluss mit meinem Vorstandskollegen Rolf Usadel werde ich diesen Weg weiter vorantreiben, mit dem Ziel einer nachhaltigen und zukunftssicheren Wasserwirtschaft“, so Lisa Irwin-Broß.
Wissenstransfer und Vernetzung ausbauen
In den kommenden Jahren soll insbesondere die Gremien- und Regelwerksarbeit weiterentwickelt werden. Darüber hinaus plant die DWA, neue Formen des Wissenstransfers und der Vernetzung zu etablieren. Ziel ist es, fachliche Expertise schneller nutzbar zu machen und die Rolle des Verbandes als zentrale Plattform der Branche weiter auszubauen.
Dr. Lisa Irwin-Broß studierte Maschinenbau mit Schwerpunkt Verfahrenstechnik an der RWTH Aachen. Anschließend absolvierte sie Masterstudiengänge in Wirtschaftswissenschaften sowie Umweltingenieurwissenschaften. Ihre Promotion an der Universität der Bundeswehr München befasste sich mit der Resilienz von Wasserversorgungssystemen in Krisensituationen. Berufliche Erfahrungen sammelte sie unter anderem in Forschung und Entwicklung bei der Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz sowie am Kompetenzzentrum Wasser Berlin.
Quelle: www.dwa.de/presse.







