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AWWR lobt erfolgreiche Zusammenarbeit mit RV unter Prof. Jardin

Nach 30 Jahren beim Essener Ruhrverband (RV) ist Prof. Norbert Jardin Ende April in den Ruhestand gegangen. Sechs Jahre war er an der Spitze, neun Jahre im Vorstand des RV und in dieser Zeit immer an der Seite der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr e. V. (AWWR): Die AWWR schaut in einem Statement vom 5. Mai auf eine turbulente, aktive und letztendlich erfolgsträchtige Zeit mit dem RV unter der Führung von Prof. Norbert Jardin zurück.

von | 23.05.25

Prof. Jardin (3.v.l.) mit dem AWWR-Präsidium auf der letzten AWWR-Mitgliederversammlung. v.l.: Roland Rüther, Martin Böddeker, Bernd Heinz, Matthias Lürbke, Thomas Kroll und Dr. Michael Plath.
Quelle: AWWR

Prof. Dr.-Ing. Norbert Jardin war für die AWWR erster Ansprechpartner beim gemeinsamen Einsatz für hohe Gewässerqualität, sichere Mengenverhältnisse und nachhaltige Lösungen für den Wasserkreislauf rund um die Wasserressource Ruhr, mit der die Versorgung von rund 4,6 Mio. Menschen, Gewerbe und Industrie im Einzugsgebiet gesichert wird.

Gerade in den letzten Jahren, bei zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels, galt es, gemeinsame Aufgaben anzupacken. Seit den extrem trockenen Jahren 2018 bis 2020 hat sich Prof. Jardin mit dem vorherigen AWWR-Vorsitzenden Roland Rüther, dann mit dem aktuellen Vorsitzenden Bernd Heinz, mit höchstem Einsatz und größter Ausdauer für die Umsetzung eines neuen Niedrigwassermanagements stark gemacht.

Der Erfolg konnte im Dezember des letzten Jahres mit der Verabschiedung der Anpassung des Ruhrverbandsgesetzes für eine flexiblere Talsperrensteuerung im Landtag NRW verbucht werden. Es war erfreulich, diesen richtungsweisenden Weg in die Zukunft für eine sichere Wasserressource – auch in ausgeprägten Trockenphasen! – und somit die Mengensicherung für die Trinkwasserproduktion noch unter der Federführung von Prof. Jardin umgesetzt zu sehen.

Der Ruhrverband hat sich unter seiner Führung als verlässlicher, vorausschauender und impulssetzender Partner für eine sichere, qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Ressourcenbewirtschaftung der Ruhr für die 18 Trinkwasserversorger der AWWR erwiesen. Bernd Heinz:

„Mit Prof. Jardin an der RV-Verbandsspitze konnten die Trinkwasserinteressen der Ruhrwasserwerke mit hoher Fachkompetenz und in vertrauensvoller Zusammenarbeit effektiv in die Zukunftssicherung eingebracht werden.“

Auch die zweite Seite des Klimawandels, die Thematik neuer Extremhochwässer, fiel in seine Amtszeit. Die Maßnahmen für das heftige Sommerhochwasser in 2021 schulterten Ruhrverband und die Ruhrwasserwerke Seite an Seite und auch die nächsten Schritte für den Hochwasserschutz wurden gemeinsam gefordert.

Die AWWR schaut auf eine turbulente, aktive und letztendlich erfolgsträchtige Zeit mit dem RV unter der Führung von Prof. Norbert Jardin zurück und wünscht ihm für seinen nächsten Lebensabschnitt alles erdenklich Gute und zukünftig ruhiges Fahrwasser.


(Quelle: AWWR)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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