Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

Diclofenac

« zurück zum Index

Verwendung von Diclofenac

Diclofenac ist ein Medikament mit fiebersenkender (antipyretisches), schmerzstillender (analgetisches), entzündungshemmender (antiphlogistisches) und antirheumatischer Wirkung. Es wurde erstmals 1974 auf den Markt eingeführt und ist eines der häufigsten eingesetzten nichtopioiden Schmerzmittel.

Anwendungen

In der Humanmedizin bei leichten bis mittleren Schmerzen: Gelenkschmerzen, rheumatische Beschwerden, Rückenschmerzen, Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen und andere Sportverletzungen.
In der Veterinärmedizin vor allem zur Behandlung von Lahmheit bei Rindern.

Nebenwirkungen

Hinweise auf Risikoerhöhung von Herzinfarkten, Herzschwäche und Schlaganfällen sowie erhöhtes Risiko für Hautausschläge bei Verwendung als Salbe.

Umweltauswirkungen

70 % der eingenommen Diclofenac-Dosis werden vom menschlichen Körper unverändert wieder ausgeschieden.
Diclofenac ist toxisch für verschiedene Tierarten. In Südasien starben mehrere Millionen Greifvögel durch Nierenversagen, weil sie die Kadaver von verendeten Rindern fraßen, die mit Diclofenac behandelt wurden. So ist z. B. die Population des Bengalengeiers zwischen 1992 und 2007 in Indien um 99,9 % zurückgegangen.

Maßnahmen:

In verschiedenen asiatischen Ländern wie Indien, Pakistan, Bangladesch und Nepal wurde Diclofenac als Tiermedikament verboten und durch ungefährlichere Stoffe wie Meloxicam ersetzt.

Aktuelle Problematik

In Spanien wurde 2013 die Anwendung von Diclofenac für Rinder zugelassen. Spanien beherbergt etwa 80 % der Geier in Europa sowie vom Aussterben bedrohte Greifvögel wie den Spanischen Kaiseradler.
Auch in Afrika wird vermehrt das kostengünstigere Diclofenac gegenüber anderen ungefährlicheren Medikamenten eingesetzt.

Ausgabe 02/2018

« zurück zum Index
Wasserkraftverband warnt vor Folgen der neuen 25-kW-Grenze

Wasserkraftverband warnt vor Folgen der neuen 25-kW-Grenze

Der Wasserkraftverband Mitteldeutschland warnt vor Auswirkungen der geplanten EEG-Novelle 2027 auf kleine Wasserkraftprojekte. Neue Anlagen unter 25 kW sollen nach Angaben des Verbands keine EEG-Vergütung mehr erhalten. Zugleich fordert er, bestehende Querbauwerke vor einem Rückbau auf ihre wasserwirtschaftliche, ökologische und energetische Weiternutzung zu prüfen.

mehr lesen
Restaurierungsstopp lässt Phosphorproblem im Arendsee ungelöst

Restaurierungsstopp lässt Phosphorproblem im Arendsee ungelöst

Der Altmarkkreis Salzwedel hat Ende Juli die Genehmigung für das geplante Restaurierungskonzept des Arendsees versagt. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen zugleich, woher ein wesentlicher Teil der Phosphorbelastung stammt und warum Fachleute sowohl eine Sanierung der Eintragsquellen als auch eine Reduzierung des Phosphors im See für erforderlich halten.

mehr lesen
Weniger Stagnation im Netz: Bigge erneuert Trinkwasserleitung

Weniger Stagnation im Netz: Bigge erneuert Trinkwasserleitung

Die Hochsauerlandwasser GmbH erneuert im Zentrum von Bigge rund 530 Meter einer Trinkwasser-Hauptleitung aus den 1950er Jahren. Neben dem Alter der Leitung sind defekte Armaturen und die bisherige Überdimensionierung Gründe für die Sanierung. Insgesamt investiert der Versorger rund 280.000 Euro.

mehr lesen
Datenschutz
gwf-wasser.de, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
Datenschutz
gwf-wasser.de, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: