Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

Huber Technology Stiftung unterstützt nachhaltiges Wassermanagement in Malawi

Die Huber Technology Stiftung fördert ein Bildungs- und Entwicklungsprojekt des gemeinnützigen Vereins K10 Afrika mit 2.000 Euro. Das Projekt verfolgt das Ziel, den bewussten und sparsamen Umgang mit Wasser im ländlichen Malawi, besonders in der Trockenzeit, zu stärken.

von | 03.11.25

Übergabe des symbolischen Spendenschecks am HUBER Forum (von links): Prof. Dr. Franz Bischof (Vorstand Huber Technology Stiftung), Heinz Stengel (Initiator und Projektverantwortlicher von K10 Afrika) und Wolfgang Branner (Produktmanager, HUBER SE)
Quelle: Huber Technology

„Wasser ist Leben – aber nur, wenn es verantwortungsvoll genutzt wird“, sagt Prof. Dr. Franz Bischof, Vorstand der Huber Technology Stiftung. „Deshalb unterstützen wir Initiativen, die Wasser nicht nur als Ressource begreifen, sondern als wertvolles Gut, das mit Umsicht behandelt werden muss.“

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Vermittlung von Methoden zum sparsamen Umgang mit Wasser in den Bereichen Hygiene, Landwirtschaft und Sanitärversorgung. In den teilnehmenden Gemeinden werden unter anderem wasserlose Komposttoiletten installiert und die Bevölkerung im richtigen Gebrauch geschult. Außerdem erfahren die Menschen vor Ort, wie sie durch präzise Bewässerungstechniken den Wasserverbrauch im Gemüse- und Obstanbau reduzieren und gleichzeitig ihre Erträge verbessern können.

Diese Ziele verfolgt das Projekt:

  • Schulung der 19 Teilnehmenden des ein- bzw. zweijährigen Trainee-Programms auf der Training-Farm in wassersparender Bewässerungstechnik
  • Unterstützung beim Bau und Betrieb von Komposttoiletten. Schulungen zu deren Beitrag bei der Gewinnung von organischem Dünger, in enger Zusammenarbeit mit lokalen traditionellen Chiefs (auf der Training Farm werden fast ausschließlich Kompossttoiletten genutzt)
  • Messbare Reduktion des Wasserverbrauchs im Gemüseanbau in den beteiligten Dorfgemeinschaften durch die Nutzung von Hydroponik-Kulturen

 

„Mit der Unterstützung der Huber Technology Stiftung können wir die Lebensbedingungen in den Dörfern Malawis konkret verbessern“, betont Heinz Stengel, Initiator und Projektverantwortlicher von K10 Afrika. „Wasser ist dort ein knappes Gut – durch Bildung, angepasste Technik und lokale Verantwortung erreichen wir nachhaltige Wirkung.“

Mit der Förderung möchte die Huber Technology Stiftung ein Zeichen für globale Verantwortung, nachhaltige Entwicklung sowie „die Kraft des Wissens im Umgang mit Wasser“ setzen.

 


 

(Quelle: Huber Technology)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

IWA Awards 2026: Diese Wasserprojekte setzen Maßstäbe
IWA Awards 2026: Diese Wasserprojekte setzen Maßstäbe

Die International Water Association (IWA) hat in Glasgow die Gewinner der Project Innovation Awards 2026 ausgezeichnet. Aus 320 Bewerbungen aus 65 Ländern wurden 23 Projekte prämiert. Den Hauptpreis erhielt ein chinesisches Vorhaben, das Abwasserreinigung, Wasserwiederverwendung und energetische Ressourcenrückgewinnung miteinander verbindet.

mehr lesen
Meerwasser als Ressource für die Wasserstoffproduktion
Meerwasser als Ressource für die Wasserstoffproduktion

Meer- und Brackwasser könnten künftig direkt für die Wasserstoffproduktion genutzt werden und damit den Bedarf an aufwendig aufbereitetem Wasser reduzieren. Im Projekt SeaEly haben Fraunhofer-Forschende untersucht, wie sich unterschiedliche Materialien und Membranen beim Einsatz von salzhaltigem Wasser in Elektrolyseuren verhalten.

mehr lesen
Arendsee gibt 10.500 Jahre alte Holzfunde frei
Arendsee gibt 10.500 Jahre alte Holzfunde frei

Bei unterwasserarchäologischen Untersuchungen im Arendsee haben Forschende außergewöhnlich gut erhaltene, bis zu 10.500 Jahre alte Hölzer entdeckt. Die Funde könnten von bislang unbekannten Konstruktionen aus der Mittelsteinzeit stammen und neue Erkenntnisse über die Lebensweise damaliger Jäger und Sammler liefern.

mehr lesen
Ecomondo 2026: Wasserwirtschaft und resiliente Infrastrukturen
Ecomondo 2026: Wasserwirtschaft und resiliente Infrastrukturen

Vom 3. bis 6. November 2026 bringt die Ecomondo in Rimini Unternehmen, Versorger, Forschung und Politik aus der Green, Blue und Circular Economy zusammen. Für die Wasserwirtschaft stehen unter anderem Wasser- und Abwasserbehandlung, resiliente Infrastrukturen, Digitalisierung, Wasserwiederverwendung und die europäische Wasserpolitik im Mittelpunkt.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03