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Gewinnung von Phosphor aus Klärschlamm schont Ressourcen

Aus einer Umfrage der Deutschen Phosphor Platform (DPP) geht hervor, dass ein großer Teil der kommunalen Kläranlagen bisher die Klärschlammverordnung nicht ausreichend umsetzen konnte.

von | 09.03.23

Klärschlamm in einer Kläranlage. Foto: AdobeStock/stu12
Klärschlamm Phosphor Kläranlage
Klärschlamm Phosphor Kläranlage

09. März 2023 Ι Aus einer Umfrage der Deutschen Phosphor Platform (DPP) geht hervor, dass ein großer Teil der kommunalen Kläranlagen bisher die Klärschlammverordnung nicht ausreichend umsetzen konnte.

Verpflichtender Bericht

Die Abgabe eines Berichts für 2023 soll Aufschluss über die erfolgten Umsetzungen geben. Allerdings haben über 40 % der Umfrage-Teilnehmer angegeben, nicht zu wissen, ob sie einen Bericht abgeben werden oder beabsichtigen, die notwendigen Auskünfte nicht einzureichen.

Die DPP wies darauf hin, dass diese Rückmeldung an die zuständigen Behörden jedoch im Rahmen der Klärschlammverordnung zwingend erforderlich sei.

„Es ist dringend notwendig, dass die Berichte aussagekräftig im Hinblick auf die geplanten technischen Umsetzungen sind. Ferner sind eine zeitnahe Überprüfung und Bewertung seitens der zuständigen Behörden unumgänglich“, so DPP im Resümee zum Abschlussbericht vom 25.10.2022.

Realisierung von Anlagen ist zeitaufwendig und kostenintensiv

Da die Realisierung von technischen Anlagen auch im Bereich der Phosphorrückgewinnung in vielen Bereichen sehr zeitaufwendig und kostenintensiv ist, sollten alle Beteiligten das Ziel 2029 bzw. 2032 nicht aus dem Blick verlieren.

Erfahrungsgemäß vergehen von den ersten Konzepten, der technischen Anlagenplanung, Standortsuche und Genehmigungsphase, Bau und Inbetriebnahme bis zu einem stabilen Betrieb mehrere Jahre. Hinzu kommt die notwendige langfristige vertragliche Absicherung der Investition, die in einigen Fällen im zweistelligen Millionenbereich liegen könnte.

Herausforderung und Notwendigkeit zugleich

Trotz aller momentan schwierigen Randbedingungen bei der Umsetzung der Klärschlammverordnung dürfen wir nicht vergessen, dass Phosphor ein kritischer Rohstoff ist und Deutschland hier zu 100 % von Importen abhängig ist. Die Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm stellt für Kommunen eine gänzlich neue Aufgabe dar.

Sie bedeutet jedoch nicht nur eine zusätzliche Herausforderung, sondern stellt eine Notwendigkeit im Sinne der Resilienz und des Ressourcen- und Umweltschutzes dar.

Phosphor im Kreislauf führen

Bei vergangenen Veranstaltungen wurde allerdings von ministerialer Seite geäußert, dass eine allgemeine Ausschreibung zur Abgabe der Klärschlämme unter Einhaltung der Vorgaben der Klärschlammverordnung für die Berichtspflicht ausreichend wäre.  Das will die DPP nicht so stehen lassen, da dieses Vorgehen des Abwartens dem Ziel einer möglichst zeitnahen Kreislaufführung von Nährstoffen entgegenwirkt.

Aus Sicht der DPP ist es ein notwendiges Ziel, recycelten Phosphor im Kreislauf zu führen. Gerade die aktuelle Situation mit eingeschränkten Verfügbarkeiten und veränderten Lieferströmen bei Phosphorimporten gibt Anlass, das Tempo der erwünschten Rückgewinnung zu erhöhen. Die DPP empfiehlt allen Kommunen, sich dringlich mit der Umsetzung der Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm zu befassen, um die gesetzlichen Vorgaben erfüllen zu können. Dazu zählt auch, die gesamte Bandbreite der Technologien zur Phosphorrückgewinnung zu Beginn eines Vorhabens zu betrachten und die Auswahl des Verfahrens in Abhängigkeit der Gegebenheiten vor Ort zu treffen.

Zur Webseite der DPP

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