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EU-Projekt Hydro4U: Nachhaltige Kleinwasserkraftwerke für Zentralasien

Das von der Europäischen Union im Rahmen von Horizont 2020 geförderte Projekt Hydro4U bringt neue Dynamik in die nachhaltige Energieversorgung Zentralasiens. Die klimaresistente Kleinwasserkraftlösungen (SHP) soll kostengünstig, modular und umweltfreundlich sein und sich besonders für abgelegene Regionen eignen.

von | 27.10.25

Wasserkraft spielt eine wichtige Rolle bei der Energiewende.
Quelle: Pixabay/shauhi

Das Steinbeis Europa Zentrum begleitet das EU-Projekt Hydro4U als Partner bei Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, fördert den Wissenstransfer und übernimmt Aufgaben im Bereich des geistigen Eigentums sowie der Nutzung der Projektergebnisse.

Laut Informationen des Steinbeis Europa Zentrums liefert in Shakimardan (Usbekistan) die Francis Container Power Solution (FCPS) bereits saubere Energie vor Ort. In At-Bashy (Kirgisistan) entstehe parallel die Hydroshaft Power Solution (HSPS), eine weitere hochmoderne Anlage mit Schwerpunkt auf Klimaresilienz und ökologischer Verträglichkeit.

Drohnenvermessung und Kartierung

Zur Planung und Umsetzung soll Hydro4U innovative Instrumente wie GIS-basierte Kartierung, Drohnenvermessung, 3D-Planung sowie fischfreundliche Überwachungssysteme nutzen. Diese Technologien sollen eine nachhaltige Entwicklung entlang des Wasser-Energie-Nahrungsmittel-Klima-Nexus fördern. Das Projekt soll durch enge Zusammenarbeit mit Gemeinden und Unternehmen die lokale Wirtschaft stärken und neue Perspektiven für Energiesicherheit schaffen, so das Steinbeis Europa Zentrum.

Projektdetails

  • Finanzierung: EU-Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020
  • Fördervereinbarung: Nr. 101022905
  • Laufzeit: 01.06.2021–31.05.2026
  • Gesamtbudget: 11,49 Mio. Euro, EU-Förderung: 9,93 Mio. Euro
  • Koordinator: Technische Universität München
  • 13 Partner aus 8 Ländern

 

Hydro4U soll laut dem Steinbeis Europa Zentrum Maßstäbe für erneuerbare Energien setzen und den Grundstein für eine nachhaltige Energiewende in Zentralasien legen.


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Technische Universität München: Bertalan Alapfy;
E-mail: coordination@hydro4u.eu


Weitere Informationen:

https://www.hydro4u.eu
https://www.linkedin.com/company/hydro4u/
https://www.youtube.com/@hydro4u553/videos


(Quelle: Steinbeis Europa Zentrum/Anette Mack )

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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