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KI zur Abwasserflexibilisierung in Ferienregion

Kategorie:
Thema:
Autor: Jonas Völker

KI zur Abwasserflexibilisierung in Ferienregion

Die Gemeinde Diemelsee errichtet eine neue biologische Kläranlage im Ort Heringshausen, die monatlich und teilweise täglich mit extrem schwankenden Abwassermengen umgehen muss. Der 400-Einwohnerort beherbergt in den Sommermonaten etwa 4.000 Übernachtungsgäste. Hinzu kommen 1.000 Tagesausflügler. Weitere Herausforderungen ergeben sich aus der Notwendigkeit der Entsorgung von Chemietoiletten aus Wohnmobilen. Heringshausen gehört zum rund 33.500 ha umfassenden Naturpark Diemelsee.
Die für die neue Kläranlage vorgesehene Abwasserflexibilisierung, die mit Mitteln aus dem Umweltinnovationsprogramm des BMU gefördert wird, soll den speziellen Herausforderungen einer stark schwankenden Abwassermenge mit einer neuartigen digitalen Steuerungstechnik begegnen. Diese Steuerung ist besonders umweltfreundlich und mit Niederschlagsprognosen sowie Tourismusdaten vernetzt. Ein Kernstück des Vorhabens ist ein Ansatz, der eine Art künstliche Intelligenz darstellt, die aus Erfahrungswerten vorangegangener Ereignisse lernt und daraus Verbesserungen ableitet.
Durch die Effizienzsteigerung der Abwasserbehandlung, die innovative Belüftung und die Vollautomatisierung der Kläranlage wird eine Einsparung von über 48.000 Tonnen CO2 pro Jahr beziehungsweise rund 35 % erwartet.
Im Vergleich zu anderen Kläranlagen der Größenklasse werden für diese Anlage deutlich strengere Überwachungswerte angelegt, da es sich bei dem so genannten Vorfluter um den Diemelsee handelt und dieser stark touristisch genutzt wird. Die neue biologische Kläranlage allein wäre in der Lage, diese Werte einzuhalten. Durch die Umsetzung des Pilotprojektes sollen noch anspruchsvollere Ablaufwerte als die gesetzlich vorgeschriebenen erreicht und damit die Wasserqualität des Diemelsees zusätzlich verbessert werden.

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