Suche...
Generic filters
Filter by Themen
Abwasserbehandlung
Analytik & Hygiene
Digitalisierung
Energie
Engineering
Events
Industriewasser
Kosten & Tarife
Nachhaltigkeit & Umweltschutz
Netze
Politik
Recht & Regelwerk
Wasser & Abwasser
Wasseraufbereitung
Wassergewinnung
Wasserstress
Water Solutions
Filter by Kategorien
Advertorial
Branche
Events
Forschung & Entwicklung
Leute
News
People
Products & Solutions
Produkte & Verfahren
Publications
Publikationen
Sonstiges
Trade & Industry
Filter by Kategorien
Firmenverzeichnis
Geschützte Downloads
Mediadaten
Öffentliche Downloads
Filter by Veranstaltungsschlagworte
abwasser
ACHEMA
Automatisierung
FDBR
Hydrologie
kanalnetze
MSR
Talsperren
trinkwasser
wasseraufbereitung
wasserbau
Wassernetze
Wasserversorgung

Mittelstand zeigt Wasser-Hightech

Kategorie:
Themen: | | |
Autor: Jonas Völker

Mittelstand zeigt Wasser-Hightech

Der Aqua Cube gehört zu den Neuentwicklungen, die auf dem nächsten Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vorgestellt werden. Auf der Open-Air-Leistungsschau am 18. Mai in Berlin werden 300 kleine und mittlere Unternehmen sowie Industrieforschungseinrichtungen mit mehr als 200 Weltneuheiten erwartet.

Brauchwasser aus Schmutzwasser

Mit dem Aqua Cube zeigt die MARTIN Membrane Systems AG Berlin (MMSAG) mobile, leicht zu handhabende Anlagentechnik für die Brauchwasseraufbereitung, um kostbares Trinkwasser zu sparen. Herzstück sind Membranfilter im Nanobereich, die mikrobiologisch belastetes oder getrübtes Oberflächen- in Brauchwasser beispielsweise für Reinigungs- oder Bewässerungszwecke umwandeln. Die einfache Aufbereitung bis hin zu Trinkwasserqualität eignet sich für wasserarme Regionen und vor allem auch in Katastrophengebieten zur kostengünstigen, energieautarken und sicheren Versorgung.

Projektförderung des Bundeswirtschaftsministeriums

Mehrheitlich verdanken die in Berlin gezeigten Hightech-Innovationen ihre Existenz einer Projektförderung durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi. Das für alle Technologien und Branchen offene Programm verhilft mit einem 2017 auf 548 Mio. Euro aufgestockten Jahresbudget jährlich mehreren Tausend Entwicklungsideen aus dem Mittelstand zum Durchbruch. Für einzelbetriebliche ZIM-Projekte wie den Aqua Cube wurden von Anfang 2015 bis Ende Januar 2017 insgesamt fast 200 Mio. Euro Fördermittel bewilligt. MMSAG-Vorstand Daniel Crawford, dessen Unternehmen 2015 auch schon zu einem der Top 100 Innovatoren in Deutschland gekürt wurde, betrachtet diese Unterstützung als außerordentlich hilfreich: „Wir haben mehrere Forschungsvorhaben – auch im Verbund mit Industriepartnern und Forschungseinrichtungen –, die wir allein unmöglich auf die Beine stellen könnten.“ Die ZIM-Förderung habe geholfen, der bereits existierenden Produktpalette für sauberes Wasser mit dem Aqua Cube ein weiteres Erzeugnis hinzuzufügen, auf das die internationalen Vertriebspartner des Unternehmens bereits warteten.

Ferngelenkte Gewässererkundung

Von ZIM-Mitteln profitieren Projekte aus allen Technologiegebieten; eine Vielzahl der Vorhaben adressiert wichtige Zukunftsfelder wie Leichtbau, intelligente Mobilität, Green Economy sowie Industrie 4.0 und weitere Digitalisierungstechnologien. Darunter fällt auch eine spezifische Bediener- und Steuersoftware für ein autarkes mobiles Gerätesystem zum ökologischen Gewässerschutz – entwickelt vom Cottbuser Ingenieurbüro iHC in Zusammenarbeit mit der AG „Angewandte Geoökologie“ der Uni Potsdam sowie weiteren Praxispartnern. Mit diesem auch per Drohne fernzulenkenden Gerät kann die Eutrophierung selbst schwer erreichbarer Gewässer lagegenau und schnell gemessen werden. Als „unbürokratisch und unproblematisch“ bezeichnet Geschäftsführer Olaf Georgi die „sehr nützliche“ Projektförderung, die iHC den Weg auf den Markt im In- und Ausland eröffnet habe.

Förderprogramme für umsatzträchtige Neuerungen

Zahlreiche weitere beim Innovationstag präsentierte, umsatzträchtige Neuerungen entstanden als Ergebnis der Vorlaufforschung im Rahmen der BMWi-Programme Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und Innovationskompetenz (INNO-KOM). So wird dort auch eine mikrofluidische Kartusche für den Nachweis von Legionellen in industriellen Brauchwassersystemen aus Freiburg/Baden-Württemberg gezeigt, die im Rahmen eines IGF-Projekts entwickelt wurde. Darüber hinaus präsentiert das BMWi weitere Unterstützungsmöglichkeiten seines verzahnten Programmportfolios, etwa Angebote für Start-Ups oder im Venture-Captial-Bereich. Die Hightech-Show bildet eine ideale Plattform für den Dialog zwischen Wissenschaftlern, Unternehmern, Politikern, Journalisten und interessierter Öffentlichkeit. Auch in diesem Jahr werden wieder über 1.500 Besucher erwartet.
Mehr Infos zum Innovationstag und Anmeldung als Besucher hier

Das könnte Sie auch interessieren:

TrinkXtrem: Strategien zur Anpassung der Wasserversorgung an Extremwetterereignisse
Eine Drohne für rasante Übergänge zwischen Luft und Wasser
Kleine Wasserlinse – großes Potential für die Landwirtschaft

Passende Firmen zum Thema:

Thema: Netze

ERHARD GmbH & Co. KG

Thema: Netze

Armaturen und Formstücke der Marken ERHARD, FRISCHUT & SCHMIEDING

Publikationen

Umstrukturierung der Grundwasseranreicherung im Wasserwerk Neckartailfingen von offenen Becken in Sickerschlitzgräben

Umstrukturierung der Grundwasseranreicherung im Wasserwerk Neckartailfingen von offenen Becken in Sickerschlitzgräben

Autor: Christoph Treskatis / Christina Wenzel / Felix Kuntsche / Ewald Ocker
Themenbereich: gwf - Wasser|Abwasser
Erscheinungsjahr: 2015

Im Wasserwerk Neckartailfingen wird das nutzbare Grundwasserdargebot für die Trinkwassergewinnung durch die Anreicherung mit vorgereinigtem Neckarwasser erhöht. Zur Verlängerung der Standzeiten der Beckenfüllungen und Reduzierung des ...

Zum Produkt

Multikriterielle Bewertungsverfahren: Kurzbeschreibungen und Defizitanalyse (Teil 3)

Multikriterielle Bewertungsverfahren: Kurzbeschreibungen und Defizitanalyse (Teil 3)

Autor: Andreas Hein / Peter Lévai / Kristina Wencki
Themenbereich: gwf - Wasser|Abwasser
Erscheinungsjahr: 2015

Mehrdimensionale Bewertungsverfahren Mehrdimensional sind Bewertungsverfahren, bei denen nicht nur eine, sondern mehrere Dimensionen parallel in die Bewertung einfließen [1, 2, 3]. Als Beispiele für mehr-dimensionale Bewertungsverfahren (engl.: ...

Zum Produkt

Multikriterielle Bewertungsverfahren: Kurzbeschreibungen und Defizit-analyse (Teil 2)

Multikriterielle Bewertungsverfahren: Kurzbeschreibungen und Defizit-analyse (Teil 2)

Autor: Andreas Hein / Peter Lévai / Kristina Wencki
Themenbereich: gwf - Wasser|Abwasser
Erscheinungsjahr: 2015

Monetäre Bewertungsverfahren. Das grundlegende Ziel monetärer Bewertungsverfahren ist die Bewertung der Kosten und Nutzen einer Handlungsalternative in Geldeinheiten [1]. Dazu ist es jedoch nicht zwingend erforderlich, dass die bewertenden ...

Zum Produkt

Mehr Publikationen...

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03