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B-WaterSmart: Sechs europäische Städte und Regionen als „Living Labs“

Am 1. September ist das mit 15 Mio. € geförderte EU-Forschungsvorhaben B-WaterSmart gestartet, das vom IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung, einem DVGW-Forschungsinstitut, koordiniert wird. In den kommenden 4 Jahren arbeiten 36 Projektpartner aus acht Ländern an technischen und digitalen Lösungen sowie Geschäftsmodellen zur effizienten Wassernutzung.

von | 09.09.20

Abwasser- und Prozesswasseraufbereitung in Molkereien gehört zum Portfolio der EnviroChemie, die auch an diesem Projekt beteiligt ist (copyright: EnviroChemie).

„Dieses Projekt hat Leuchtturm-Charakter. Wir betrachten mit dem Forschungsvorhaben den Wassersektor als ein ganzheitliches System aus Natur, Technologie und Gesellschaft. In Kooperation mit verschiedenen Interessengruppen werden innovative Lösungsansätze entwickelt und in sechs europaweit verteilten Reallaboren getestet. Diese sollen die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Wasserversorgung nachhaltig und widerstandsfähig zu gestalten und sich gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen“, erklärt David Schwesig, Technischer Leiter des IWW. Gerade im digitalen Bereich gebe es noch ungenutzte Potenziale. Mit B-WaterSmart wolle man auch diese weiterentwickeln.
In Alicante (Spanien), Bodø (Norwegen), Flandern (Belgien), Lissabon (Portugal), Ostfriesland (Deutschland) und Venedig (Italien) entwickeln die Forschungspartner gemeinsam mit lokalen Wasserbetrieben und Technologieanbietern eine jeweils passende Lösung und testen deren Betrieb vor Ort. Das Projekt wird im Rahmen des EU-Programms „Horizon 2020“ gefördert. Etwa ein Fünftel der Fördermittel fließt nach Deutschland. Die sechs Projektstandorte wurden ausgewählt aufgrund ihrer Komplexität des Umfangs, der Nutzer, der Sektoren und der Herausforderungen sowie aufgrund der Möglichkeiten des gegenseitigen Lernens, der Replikation und Maßstabsvergrößerung durch ein Netz von bereits mobilisierten Anhängern.

Ostfriesland: Trinkwasser aus Prozesswasser der Milchverarbeitung

In Ostfriesland werden der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) und die DMK Deutsches Milchkontor GmbH eine Fallstudie durchführen, innerhalb der Prozesswasser aus der Molkerei so wieder aufbereitet werden soll, dass es als Trinkwasser einsetzbar ist. Das IWW begleitet diese Fallstudie und das Unternehmen EnviroChemie baut zusammen den Partnern die zugehörige Pilotanlage.
Eine Projektwebseite war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht freigeschaltet.
Weitere Informationen: www.iww-online.com.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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