Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

Einblicke in die Berufswelt

hanseWasser unterstützt die Zusammenarbeit der Universität Bremen mit Gymnasien. Schüler profitieren damit nicht nur von Uni-Laboren, sondern auch von Besuchen im Unternehmen.

von | 06.02.18

Ziel des gemeinsamen Projektes ist es, Nachwuchsforscherinnen und –forscher auf den Campus zu ziehen und Schülerinnen und Schüler mit dem Berufsfeld Abwassertechnik vertraut zu machen.

Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Hochschule wird an der Universität Bremen seit langem großgeschrieben. Formate wie die Kinderuniversität oder die Sommerakademie ziehen zahlreiche Nachwuchsforscherinnen und –forscher auf den Campus. Ein etabliertes Konzept ist das Oberstufenprofil „Nachhaltige Chemie“. Seit über zehn Jahren können gymnasiale Oberstufen ihren Chemie-Unterricht im Rahmen des Programms an der Universität abhalten. Auf den Erfolg des interdisziplinären Profils ist nun auch die hanseWasser Bremen GmbH aufmerksam geworden: Das Bremer Abwasserunternehmen möchte die Schülerinnen und Schüler mit dem Berufsfeld Abwassertechnik vertraut machen und unterstützt daher die Zusammenarbeit zwischen Universität und Schule fortan mit Sachmitteln in Höhe von insgesamt 9000 Euro. 

Kooperation verstärkt Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis

hanseWasser fühlt sich den Zielen des Oberstufenprofils „Nachhaltige Chemie“ verbunden. „Wir freuen uns sehr, die Universität durch die Kooperation in ihren Zielen und Projektansätzen zu unterstützen. Von diesem Austausch können beide Seiten profitieren. Die Schülerinnen und Schüler erhalten auf diese Weise Einblick in ein zentrales Berufsfeld für angehende Chemikerinnen und Chemiker. Und wir als Unternehmen kommen in Kontakt mit potentiellen zukünftigen Nachwuchsfachkräften, die im MINT-Bereich so dringend benötigt werden“, sagt Jörg Broll-Bickhardt, der technische Geschäftsführer von hanseWasser. Das Unternehmen wird in Zukunft das Projekt aktiv mit dem Ziel fördern, die Kompetenz in der naturwissenschaftlichen Grundausbildung für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe auszubauen. Die Bedeutung der Nachhaltigkeit von Chemikalien für Mensch und Umwelt unter dem Blickwinkel „Nachhaltigkeit des natürlichen Wasserkreislaufs“ und die Verknüpfung naturwissenschaftlicher Projekte mit gesellschaftlichen Themen der Abwasserbranche stehen für hanseWasser bei der Vermittlung im Vordergrund. Geplant sind Besuche der Schülerinnen und Schüler im Unternehmen sowie gemeinsame Touren, um die gesamte Abwasser-Systematik in Bremen kennenzulernen. „Das Projekt fördert zum einen den Übergang von der Schule zur Universität“, sagt Projektleiterin Dr. Doris Sövegjarto-Wigbers, „und zum anderen gibt es gleichzeitig die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler aktiv für aktuelle Themen der Abwasserreinigung zu sensibilisieren.“

Interdisziplinäres und forschungsnahes Lernen

Entwickelt wurde das Oberstufenprofil am Zentrum für Umweltforschung und Umwelttechnologie (UFT) der Universität Bremen. „Nachhaltige Chemie ist eines der zahlreichen Formate, mit denen die Universität Bremen mit Schulen kooperiert und universitäre Expertise der Gesellschaft zur Verfügung stellt“, so der Konrektor für Lehre und Studium, Professor Thomas Hoffmeister. Neben Aspekten der Allgemeinen, Anorganischen, Organischen und Physikalischen Chemie stehen besonders die Risikobewertung und die Nachhaltigkeit von Chemikalien für Mensch und Umwelt im Mittelpunkt des Unterrichts auf dem Campus. Für die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler ist vor allem die universitäre Laborumgebung attraktiv, da diese Experimente in viel größerem Umfang ermöglicht als in der Schule.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Jetzt bewerben für den Willy-Hager-Preis 2026!
Jetzt bewerben für den Willy-Hager-Preis 2026!

Junge Wasserforscher:innen, die sich um die Erforschung der Grundlagen und Verfah-ren zur Wasseraufbereitung und Abwasserreinigung verdient gemacht haben, können sich bis zum 27. November 2026 für den Willy-Hager-Preis bewerben.

mehr lesen
IWA Awards 2026: Diese Wasserprojekte setzen Maßstäbe
IWA Awards 2026: Diese Wasserprojekte setzen Maßstäbe

Die International Water Association (IWA) hat in Glasgow die Gewinner der Project Innovation Awards 2026 ausgezeichnet. Aus 320 Bewerbungen aus 65 Ländern wurden 23 Projekte prämiert. Den Hauptpreis erhielt ein chinesisches Vorhaben, das Abwasserreinigung, Wasserwiederverwendung und energetische Ressourcenrückgewinnung miteinander verbindet.

mehr lesen
Meerwasser als Ressource für die Wasserstoffproduktion
Meerwasser als Ressource für die Wasserstoffproduktion

Meer- und Brackwasser könnten künftig direkt für die Wasserstoffproduktion genutzt werden und damit den Bedarf an aufwendig aufbereitetem Wasser reduzieren. Im Projekt SeaEly haben Fraunhofer-Forschende untersucht, wie sich unterschiedliche Materialien und Membranen beim Einsatz von salzhaltigem Wasser in Elektrolyseuren verhalten.

mehr lesen
Arendsee gibt 10.500 Jahre alte Holzfunde frei
Arendsee gibt 10.500 Jahre alte Holzfunde frei

Bei unterwasserarchäologischen Untersuchungen im Arendsee haben Forschende außergewöhnlich gut erhaltene, bis zu 10.500 Jahre alte Hölzer entdeckt. Die Funde könnten von bislang unbekannten Konstruktionen aus der Mittelsteinzeit stammen und neue Erkenntnisse über die Lebensweise damaliger Jäger und Sammler liefern.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03