Die Wasserwirtschaft gehört zu den zentralen Themen der gemeinsamen Jahrestagung „Umwelt 2026“, die vom 2. bis 4. September 2026 an der Universität Duisburg-Essen stattfindet. Unter dem Leitthema „Zwischen Krise und Wandel: Schadstoffe, Gesundheit und Ökosysteme im Anthropozän“ diskutieren Fachleute aus Forschung, Behörden und Praxis aktuelle Entwicklungen der Umweltchemie und Ökotoxikologie mit besonderem Bezug zum Gewässerschutz und zur Wasserqualität.
Programmüberblick: Wasserwirtschaft an drei Tagen
Mittwoch, 2. September: Auftakt mit Wasserwirtschaft und Spurenstoffmonitoring
Der erste Veranstaltungstag beginnt mit dem Jungen Umweltforum und einem Rahmenprogramm. Für die Wasserbranche stehen insbesondere die Exkursion zur Kläranlage Bottrop sowie der Eröffnungsvortrag „Spurenstoffmonitoring als Grundlage einer zukunftsfähigen Wasserwirtschaft“ im Mittelpunkt. Anschließend startet das wissenschaftliche Programm mit einem Plenarvortrag über die Auswirkungen chemischer Stoffgemische auf Umwelt und Gesundheit.
Donnerstag, 3. September: PFAS, Schadstoffe und neue Monitoringmethoden
Der Donnerstag steht im Zeichen der wissenschaftlichen Fachsessions. Mehrere Vortragsblöcke widmen sich PFAS und behandeln Analytik, Umweltmonitoring, Summenparameter, Non-Target-Screening sowie Sanierungsansätze. Weitere Sessions befassen sich mit dem Verhalten und Verbleib von Schadstoffen in der Umwelt, Mikroplastik, Grundwasser, Gewässerqualität sowie neuen Methoden der Umweltchemie und Ökotoxikologie. Ergänzt wird das Programm durch Posterpräsentationen und die Verleihung wissenschaftlicher Preise.
Freitag, 4. September: Von Gewässermonitoring bis Risikobewertung
Am Abschlusstag rücken Fortschritte im biologischen und chemischen Monitoring sowie Spurenstoffe im Abwasser und urbanen Raum in den Mittelpunkt. Auf dem Programm stehen unter anderem Beiträge zu Grundwassermonitoring, Mischwasserüberläufen, Arzneimitteln im Wasserkreislauf, der Bewertung der vierten Reinigungsstufe kommunaler Kläranlagen sowie regulatorischen Fragestellungen der chemischen Risikobewertung. Den Abschluss bilden die Preisverleihung für die besten Vorträge und Poster sowie die Verabschiedung der Teilnehmenden.
Breites Spektrum wasserrelevanter Forschung
Über alle drei Veranstaltungstage hinweg spannt die Tagung den Bogen von der Grundlagenforschung bis zur praktischen Anwendung in der Wasser- und Abwasserwirtschaft. Im Fokus stehen unter anderem PFAS, Spurenstoffe, Mikroplastik, Gewässermonitoring, Non-Target-Analytik, Umwelt-DNA, Risikobewertung und neue analytische Verfahren. Damit bietet das Programm einen umfassenden Überblick über aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen mit Bedeutung für Wasserversorger, Abwasserbetriebe, Behörden und Forschungseinrichtungen.
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