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„Security unter Kontrolle“ zeigt Wege zur resilienten Automation

Ob Trinkwasserversorgung, Abwasserbehandlung oder Pumpwerke: Die Wasserwirtschaft ist heute genauso auf digital vernetzte Prozesse angewiesen wie Industrie- und Energieanlagen. Damit steigt auch das Risiko von Cyberangriffen auf kritische Systeme. Am 17. und 18. März diskutieren Fachleute beim OT-Security-Kongress "Security unter Kontrolle" in Duisburg, wie sich Sicherheit in vernetzten Anlagen und Prozessen gestalten lässt.

von | 17.11.25

Ein spannendes Programm erwartet die Teilnehmenden des Kongresses "Security unter Kontrolle" 2026.

Manipulierte Sensorwerte, sabotierte Steuerungen oder lahmgelegte Leitstellen können dramatische Auswirkungen auf Versorgungssicherheit und Umwelt haben. Die Wasserwirtschaft steht daher vor der Aufgabe, ihre Automatisierungs- und IT-Architekturen sicher, widerstandsfähig und zukunftsfähig zu gestalten. Genau hier setzt die Fachveranstaltung „Security unter Kontrolle“ an.

Der Kongress bringt Expertinnen und Experten aus Automation, OT-Security, Anlagenbau und Betreiberkreisen zusammen. Ziel ist es, Orientierung im zunehmenden regulatorischen und technologischen Dschungel zu bieten und praktikable Lösungen vorzustellen, die sich in realen Anlagen umsetzen lassen.

Im Fokus der Veranstaltung stehen unter anderem:

  • Aktuelle Cyberbedrohungen für industrielle und kommunale Infrastrukturen

  • Regulatorische Anforderungen wie KRITIS-Vorgaben, NIS-2 oder branchenspezifische Sicherheitsstandards

  • Sichere OT-Architekturen, die Automation, Leittechnik und IT konsistent verbinden

  • Best Practices zur Härtung bestehender Anlagen und zum sicheren Betrieb vernetzter Systeme

  • Fallstudien aus der Praxis, die zeigen, wie Betreiber durch Security-by-Design und moderne Automatisierungsstrategien Risiken reduzieren

Mit Fachvorträgen, Paneldiskussionen und einer begleitenden Ausstellung bietet „Security unter Kontrolle“ eine kompakte Plattform für Entscheider, technische Leitungskräfte und Sicherheitsexperten – und adressiert ausdrücklich auch kommunale Versorger sowie Betreiber wasserwirtschaftlicher Anlagen.

Einblick ins Program

„Wenn die Pumpe Security meldet – OT-Sicherheit mit Prozessdaten denken“
(Markus Woehl, VESCON Aqua GmbH)

In diesem Vortrag zeigt Markus Woehl anhand eines Wasserwerks, mehrerer Pumpwerke und einer Kläranlage, wie Prozessdaten wie Pumpenlaufzeiten, Energieverbrauch oder Druckschwankungen mit Netzwerk- und Sicherheitsereignissen verknüpft werden können. So entsteht ein Frühwarnsystem, das klassische IT-Security-Tools übertrifft – speziell für die Wasserwirtschaft.

„Vom Hochbehälter in die Wolke: Sichere Cloud-Leitrechner für kleine verteilte Anlagen“
(Vincent Simon, focus Industrieautomation GmbH)

Dieser Vortrag zeigt, wie Betreiber kleiner, verteilter Anlagen durch Migration ins Cloud-Leitsystem profitieren können, ohne Verfügbarkeit oder Sicherheit zu gefährden. Segmentierung, Verschlüsselung und Fernzugriff werden genauso behandelt wie typische Herausforderungen bei Wasser- und Versorgungsinfrastrukturen.

Zum Programm

Alle weiteren Informationen sind auf der Veranstaltungswebsite oder auf LinkedIn abrufbar.

Zum Flyer


Ronald Derler, Geschäftsführer Kompetenzzentrum Digitale Wasserwirtschaft>>> Einen Einblick in das Thema Cybersecurity in der Wasserwirtschaft gibt Ronald Derler, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Digitale Wasserwirtschaft im Interview mit gwf Wasser/Abwasser:

„Wir sehen eine deutliche Zunahme an automatisier­ten Angriffen, die sehr gezielt vorgehen. Die Muster deuten klar darauf hin, dass KI eingesetzt wird.“

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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