Aktuelle Anforderungen an Kanalsysteme und die Abwasserinfrastruktur stehen am 14. und 15. September 2026 beim 24. Kölner Kanal und Kläranlagen Kolloquium auf dem Programm. Die zweitägige Fachveranstaltung im Maternushaus in Köln verbindet Themen aus Kanalisationstechnik und Abwasserreinigung und wird von einer Fachausstellung begleitet.
Kanalsysteme zwischen Stadtentwicklung und Niederschlagswasser
Der erste Veranstaltungstag widmet sich der wassersensiblen Stadtentwicklung, der Öffentlichkeitswirksamkeit und dem dezentralen Niederschlagswassermanagement. Damit greift das Kolloquium Fragestellungen auf, die für Planung und Betrieb kommunaler Entwässerungsinfrastruktur zunehmend zusammen betrachtet werden müssen.
Die Veranstaltung beschäftigt sich bereits seit mehr als 20 Jahren mit Fragestellungen der Kanalisationstechnik. Zu den behandelten Themen gehören Bau, Betrieb, Zustandserfassung, Instandhaltung und Sanierung von Kanälen sowie Fremdwasser und rechtliche Rahmenbedingungen. Seit 2008 umfasst das Programm zusätzlich Fragen zu Technik, Betrieb und Unterhaltung von Abwasserreinigungsanlagen.
Kanalplanung, Kanalbau und digitale Instrumente
Am zweiten Veranstaltungstag stehen Infrastrukturbewirtschaftung und digitale Instrumente ebenso auf der Agenda wie Kanalplanung, Kanalbau und Kanalbetrieb. Weitere Themenblöcke befassen sich mit Abwasserreinigung, Klimaschutz und Klimaanpassung sowie Klärschlamm.
Damit deckt das Programm verschiedene Phasen der kommunalen Abwasserinfrastruktur ab – von der Planung und Bewirtschaftung der Kanalnetze bis zur Behandlung des Abwassers und des anfallenden Klärschlamms. Für Fachleute aus Rohrleitungsbau, Planung und Netzbetrieb bietet insbesondere die Verbindung von baulichen und betrieblichen Themen Anknüpfungspunkte.
Fachausstellung begleitet das Kolloquium
Begleitet wird das 24. Kölner Kanal und Kläranlagen Kolloquium von einer Fachausstellung. Anmeldeschluss für Teilnehmer:innen ist Freitag, 11. September 2026. Die Veranstaltung ist gemäß Fort- und Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau NRW anerkannt.
Zum Kolloquium









