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KI-Tag in der Wasserwirtschaft

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Art und Weise, wie wir mit Wasserressourcen umgehen, Infrastrukturen betreiben und Umweltprozesse verstehen. Der KI-Tag in der Wasserwirtschaft 2026 bringt Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis und Verwaltung zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen im Bereich KI und Wasserwirtschaft zu diskutieren.

von | 04.02.26

Quelle: AdobeStock/Olena
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Künstliche Intelligenz zählt – neben der Nachhaltigkeit – zu den zentralen Treibern des gesellschaftlichen Wandels. Kaum eine andere Technologie prägt die digitale Transformation so nachhaltig wie sie – auch und gerade in der Wasserwirtschaft.Mit einer Kombination aus praxisnahen Fachvorträgen, einem interaktiven Workshop und einer begleitenden Fachausstellung wird beim KI-Tag in der Wasserwirtschaft am 19. Feburar 2026 in Marl Raum für Vernetzung, Austausch und Orientierung. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen rund um Digitalisierung und KI gemeinsam zu diskutieren, einzuordnen und Impulse für die Praxis zu setzen.

Zentrale Fragestellungen der Veranstaltung sind:

  • Welche KI-Lösungen gibt es in der Wasserwirtschaft?
  • Wo sind KI-gestützte Lösungen sinnvoll und verbessern die tägliche Arbeit?
  • Was braucht die Wasserwirtschaft um KI-Lösungen gewinnbringend einzusetzen?
  • Welche Erfahrungen und Best Practice Beispiele gibt es?

Einblick ins Programm

Fachvorträge

Digitale Zwillinge zur Optimierung der Betriebsführung von Klärwerken am Beispiel der StEB Köln
Dipl.-Ing. Heinz Brandenburg, StEB Köln, Köln

Neuronale Netze im Abwasser – Einsatz von KNN auf der Kläranlage Trier
Marius Barbian, SWT-AöR, Trier

Künstliche Intelligenz zur Zustandskodierung von Kanälen und Schächten als Grundlage datenbasierter Instandhaltung
Stephanie Kirstgen, M.Sc., Pallon AG, Zürich

Dokumente besser zugänglich machen – Muss es immer ein Chatbot sein?
Thorsten Honroth, Fraunhofer IESE, Kaiserslautern

>> Zum kompletten Programm

Workshops

1. Branchenstandard KI-Kompetenz für die Wasserwirtschaft?

Die zunehmende Verfügbarkeit und Verbreitung von KI-Tools geht mit einer wachsenden Anwendung in der Wasserwirtschaft einher (Taormina 2024). Gleichzeitig ergibt sich aus der EU KI-Verordnung die
Verpflichtung, einer ausreichende KI-Kompetenz bei Mitarbeitenden sicherzustellen. Umfang und Rahmen dieser KI-Kompetenz sind bisher nicht einheitlich geregelt, was zu einer heterogenen Handhabung in der Praxis führen kann.

Insbesondere bei kleineren Unternehmen oder Betreibern kann diese Anforderung zu Unsicherheiten hinsichtlich Umfang, Tiefe und erforderlichen Nachweisen führen. In anderen Bereichen, etwa im Bildungssektor, sind auf internationaler Ebene erste standardisierte KI-Kompetenzrahmen verfügbar. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob ein KI-Kompetenzrahmen auch für die Wasserwirtschaft einen Mehrwert bieten kann.

Dieser Fragestellung widmet sich der vorgeschlagene Workshop. Gemeinsam mit den Teilnehmenden sollen die Potenziale und Grenzen eines branchenbezogenen KI-Kompetenzstandards für die
Wasserwirtschaft diskutiert werden. Diese Diskussion erfolgt unter Berücksichtigung der Heterogenität der Akteure und der tatsächlich verwendeten KI-Tools.

2. Dateninfrastruktur, die Basis für KI-Anwendungen und wie KI-gestützte Hochwasser- und Starkregenprognosen entstehen

Der erste Teil des Workshops behandelt die Frage: Wie gelingt KI in der Wasserwirtschaft sinnvoll und sicher? Zentrale Fragen werden im Impulsvortrag beantwortet:

  • Warum scheitert KI hier oft und welches Potenzial bleibt ungenutzt?
  • Wie schafft man einen KI-fähigen, sicheren Datenstrom direkt ab der Anlage?
  • Wie verarbeiten wir Daten von der projektierbaren Anlagenlogik zu KI-tauglichen Modellen, und welchen konkreten Mehrwert bringt das für Betreiber und KMUs?
  • Welche Vorteile hat eine Infrastruktur, die als KI-Enabler fungiert

Der zweite Teil des Workshops bietet einen Einblick in die KI-gestützte Hochwasser- und Starkregenprognose und damit verbunden die Möglichkeit einer frühzeitigen Risikoerkennung und somit schnelleren Entscheidungsfindung. Es ist dadurch möglich, präzisere, lokal angepasste Vorhersagen zu liefern und Notfallressourcen gezielt dorthin zu lenken, wo sie am dringendsten benötigt werden. Skalierbarkeit und Automatisierung senken Kosten, während die Kommunikation mit der Öffentlichkeit verbessert wird und Informationen gezielt an gefährdete Bevölkerungsgruppen weitergegeben werden können.

Zur Veranstaltung

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