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49. Dresdner Wasserbaukolloquium

Im Maritim Internationales Congress Center Dresden öffnen sich am 12.-13. März 2026 die Türen für das 49. Dresdner Wasserbaukolloquium unter dem Motto: „Wasserbau zwischen Technik und Natur: Multifunktionale Lösungen für die Zukunft“.

von | 04.03.26

Wasser im Spannungsfeld zwischen ökologischen Zielen, technischen Anforderungen und gesellschaftlichen Erwartungen.
Quelle: Wasserbaukolloquium

Für Interessierte besteht bereits am 11. März die Möglichkeit, das Hubert-Engels-Labor in der Wasserbauhalle zu besichtigen.

Das Dresdner Wasserkolloquium rückt die zentralen Zukunftsfragen des Wasserbaus in den Fokus: Wie lassen sich resiliente Infrastrukturen im Zeichen von Klimawandel und Extremwetter gestalten? Wie können technische Lösungen, ökologische Anforderungen und gesellschaftliche Erwartungen sinnvoll miteinander verbunden werden? So sind die Schwerpunkte des ersten Tages unter anderem KI-Modellierung, Bergbaufolgelandschaften und naturnahe Lösungen. Der zweite Tag des Kolloquiums rückt Renaturierung, resiliente und nachhaltige Infrastrukturen und konkurrierende Gewässer und Landnutzung in den Fokus. Anmeldung zur Teilnahme und weitere Infos finden sich auf der Webseite des Wasserbaukolloquium.

Vortragsreihen aus Forschung und Praxis

So geht es in den anstehenden Vorträgen etwa um „Stärkung des regionalen Landschaftswasserhaushalts durch Kleinspeicher“  von T. Säbel und Prof. Dr.-Ing. H. Milke, bei dem Potenziale und Bewirtschaftungsstrategien für Kleinspeicher als multifunktionale Elemente wasserbaulicher Systeme beleuchtet werden. Ebenso am 12. März stellen Dr. L. K. Schneider und Dr. S. de Rijk ihre Ergebnisse zu „Integration schwimmender Photovoltaik in aquatische Systeme“ vor.

Der 13. März präsentiert unter anderem Vorträge wie „Gemeinsam Kultur erhalten und die Küste schützen: Klimaresiliente Warftverstärkungen im nordfriesischen Wattenmeer“ von Dipl.-Ing. S. Sandt und T. Weber in den Fokus oder „Sanierung des Wasserhaushaltes am Beispiel des Löbauer Wassers zwischen Gröditz und Lömischau“, vorgetragen von N. Kumbruck, C. Steinert und T. Buschmann.

Darüber hinaus bieten die Fachvorträge Raum für Diskussionen zu Themen wie wechselnde Sedimentdynamiken, Sedimentmanagement und Biodiversität, die Bedeutung digitaler Werkzeuge wie digitale Zwillinge oder moderne Fernerkundungstechniken für die Planung und Monitoringprozesse sowie die Integration von Wasserbau und Energie- bzw. Landschaftsentwicklungsfragen. Die begleitende Fachausstellung ergänzt die Vortragsreihen durch Praxisbeispiele aus Industrie, Ingenieurbüros, Forschungseinrichtungen und Verbänden.

Weitere Infos

 

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