Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

38. Oldenburger Rohrleitungsforum: Strategien für Netze von morgen

Am 5. und 6. Februar 2026 wird Oldenburg erneut zum Treffpunkt für zukunftsweisende Lösungen und neue Perspektiven im Leitungsbau: Wie lassen sich bestehende Netze erhalten und neue Netze so gestalten, dass beide gemeinsam die Grundlage einer tragfähigen Gesamtstrategie für unsere Daseinsvorsorge bilden? Beim 38. Oldenburger Rohrleitungsforum diskutieren Fachleute aus Kommunen, Ver- und Entsorgungswirtschaft, Bauunternehmen, Ingenieurbüros sowie Forschung und Lehre unter dem Motto ‚Alt und Neu – Strategien für Netze von morgen‘ über Wege zu einer leistungsfähigen und resilienten Infrastruktur.

von | 12.09.25

Das Oldenburger Rohrleitungsforum wird auch im Jahr 2026 zum wichtigen Treffpunkt für die Fachwelt: In sechs Vortragsreihen geben Expertinnen und Experten Einblicke in innovative Lösungen – ergänzt durch eine Fachausstellung mit über 450 Ausstellern.
iro/ Hauke-Christian Dittrich

In seiner 38. Ausgabe richtet das Oldenburger Rohrleitungsforum den Blick sowohl auf den gewaltigen Rohrleitungsbestand, der in Deutschland spartenübergreifend mehrere Millionen Kilometer umfasst, als auch auf die Anforderungen an den Neubau moderner Netze.

„Unser Bestandsnetz bildet das Rückgrat der Daseinsvorsorge und muss sich ebenso wie neue Infrastrukturen den drängenden Herausforderungen unserer Zeit stellen“, betont Mike Böge M.Eng., Geschäftsführer des Instituts für Rohrleitungsbau an der Fachhochschule Oldenburg e.V. „Hierzu zählen ökologische Herausforderungen wie Klimaschutz, Energiewende, Klimafolgenanpassung, Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz. Hinzu kommen technologische Themen wie Digitalisierung und Automatisierung. Nicht zuletzt stellt der Fachkräftemangel unsere Branche vor große organisatorische Aufgaben. Vor diesem Hintergrund ist es unsere Aufgabe, Maschinen, Verfahren, Werkstoffe und Organisationsstrukturen gleichermaßen innovations- und praxisorientiert weiterzuentwickeln“, so Böge.

Sektorenübergreifende Entwicklungsperspektiven

Im Mittelpunkt der Kongressvorträge, die von Referent:innen mit ausgewiesener Expertise gestaltet werden, stehen u.a. Themen wie Ver- und Entsorgungssicherheit, Regenwassermanagement und wasserbewusste Stadtplanung, Wasserstoff als Energieträger der Zukunft im Transport- und Verteilnetz, CO2-Pipelines, der Ausbau der Fernwärmenetze sowie der deutschlandweite Bau der Stromübertragungsnetze. In zahlreichen Fachvorträgen und Diskussionen geht es um Netzerhalt und -neubau, aber auch darum, wie baulicher Zustand, Betriebsführung, Materialeinsatz und datengetriebene Instandhaltungsplanung sinnvoll miteinander verknüpft werden können.

Dabei versteht sich das Forum als Zukunftslabor des Leitungsbaus, das Wissenstransfer und Praxisnähe verbindet und drängende Fragen der Infrastrukturentwicklung aufgreift. Traditionelle Formate wie die Diskussion im Panorama-Café oder der Oldenburger Gröönkohlabend schaffen auch jenseits der Vortragsblöcke und der Fachausstellung Raum für Begegnungen und unterstreichen den Charakter der Veranstaltung als Treffpunkt für den interdisziplinären Dialog.

Detaillierte Informationen zum gerade entstehenden Tagungsprogramm sowie alles Wichtige rund um die Veranstaltung finden sich unter www.iro-online.de ab Anfang Oktober.

Weitere Informationen: Institut für Rohrleitungsbau an der Fachhochschule Oldenburg e. V., Oldenburg, Lisa Tran, Tel. + 49 441 36103935, tran@iro-online.dewww.iro-online.de

(Quelle: Institut für Rohrleitungsbau an der FH Oldenburg e. V.)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

„Der Mensch bleibt die letzte Entscheidungsinstanz“
„Der Mensch bleibt die letzte Entscheidungsinstanz“

Die Wasserversorgung steht längst mitten im digitalen Umbruch – doch je stärker Systeme, Daten und Prozesse vernetzt werden, desto größer werden auch die Angriffsflächen. Dr.-Ing. Dirk Waider, Vorstand von Gelsenwasser, spricht im Interview über Cyberbedrohungen, Datensouveränität, die Rolle von KI als Entscheidungshilfe und die Frage, wie sich Versorgungssicherheit in einer zunehmend fragilen Welt realistisch organisieren lässt.

mehr lesen
Der Wassertwist
Der Wassertwist

Forschende der Abteilung Physikalische Chemie am Fritz-Haber-Institut und der Freien Universität Berlin machen die Anordnung von Wassermolekülen an der Grenzfläche von flüssigem Wasser zu Luft sichtbar. Ihre Erkenntnisse helfen die Chemie an der Grenzfläche besser zu verstehen, die maßgeblich durch die spezifische Anordnung der Wassermoleküle bestimmt wird. Die Studie zeigt, dass besonders ein bisher vernachlässigter Parameter von grundlegender Bedeutung ist: der Wasser-Twistwinkel.

mehr lesen
Antibiotikaresistenzen: Städtische Seen stark betroffen
Antibiotikaresistenzen: Städtische Seen stark betroffen

Ein Berliner Forschungsteam untersuchte Wasser- und Sedimentproben aus mehreren Gewässern sowie einer Kläranlage. In städtischen Proben fanden sie besonders viele Antibiotikaresistenz-Gene; am stärksten belastet waren Zu- und Abflüsse des Klärwerks. Resistente Keime traten jedoch auch in ländlichen Seen auf.

mehr lesen
Das war die IFAT 2026!
Das war die IFAT 2026!

Rund 142.000 Besucherinnen und Besucher aus knapp 160 Ländern und Regionen sowie etwa 3.400 Aussteller aus gut 60 Ländern kamen vom 4. bis 7. Mai nach München. Auf 300.000 Quadratmetern standen Lösungen für Wasser, Abwasser, Recycling und Circularity im Mittelpunkt.

mehr lesen
Mit Mikroblasen gegen Mikroplastik im Niederschlagswasser
Mit Mikroblasen gegen Mikroplastik im Niederschlagswasser

Mikroplastik schwebt in der Luft, treibt in den Ozeanen und befindet sich sogar im Trinkwasser. Die Kunststoffteilchen sind kleiner als fünf Millimeter, kaum abbaubar und gelten als gefährlich für die Umwelt und menschliche Gesundheit. Zu den Hauptquellen von Mikroplastik gehört der Abrieb von Reifen, der auf Straßen zurückbleibt und vom Regen in die Kanalisation und schließlich in die Gewässer gespült wird. Eine Idee, um dieses Problem zu lösen, hat das Start-up MicroBubbles aus Bad Lippspringe.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Hermann Sewerin GmbH

Thema: Netze

Technologien für die

Pipetronics GmbH & Co. KG

Thema: Netze

Niederlassung Rhein-Ruhr Produktbereich: Rohrinnendichtsysteme

Weber-Ingenieure GmbH

Themen: Abwasserbehandlung | Netze

Abwasserbehandlung, Baumanagement, Infrastruktur und Stadtentwässerung, Ingenieurbau, Konversion und Abfall, Technische Ausrüstung, Wasserbau,

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03