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Zenner und Fast kooperieren bei der Leckageerkennung

Die Unternehmen Zenner International und Fast GmbH kooperieren seit April 2025 im Bereich der Leckageerkennung. Ziel der Zusammenarbeit ist es, eine Lösung zur digitalen Netzüberachung bereitzustellen.

von | 04.06.25

Quelle: AdobeStock/Olena
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Um die Versorgung und Wasserqualität langfristig zu sichern, braucht es vorausschauende Maßnahmen und resiliente Infrastrukturen. Resilienz bedeutet in der Wasserwirtschaft, dass Netze und Anlagen selbst unter extremen Bedingungen – etwa bei Trockenheit, Starkregen oder wachsendem Wasserbedarf – zuverlässig funktionieren. Digitale Technologien spielen dabei eine zentrale Rolle. Besonders das Internet der Dinge (IoT) gilt als wichtiges Werkzeug.

Ein anschauliches Beispiel für widerstandsfähige Wassernetze ist die Leckageerkennung. Weltweit gehen durch Netzverluste täglich rund 126 Milliarden Kubikmeter Frischwasser verloren. In Europa liegt der durchschnittliche Wasserverlust pro Kopf bei etwa 50 Litern täglich. Dies entspricht ca. zehn Prozent der in die Verteilnetze eingespeisten Frischwassermenge.

Kooperation zur digitalen Wassernetzüberwachung

Um digitale Lösungen für Wasserversorger, Stadtwerke und Smart Cities bereitzustellen, bündeln die beiden Unternehmen Zenner International und Fast ab sofort ihre Kompetenzen für die Erkennung und Ortung von Leckagen. Die Partnerschaft verfolgt das Ziel, eine adaptive Lösung zur digitalen Wassernetzüberwachung bereitzustellen, welche eine ideale Ergänzung zum bestehenden LoRaWAN-Netz darstellt.

Durch die Integration mobiler Akustik-Logger der Firma Fast in die IoT-Plattform von Zenner entsteht ein modulares Gesamtsystem zur Zustandsüberwachung, sowie ein weiterer Baustein zur konkreten Lokalisierung der Leckagen im Leitungsnetz. Das System unterstützt Versorger und Stadtwerke dabei, Wasserverluste zu reduzieren und Instandhaltungsprozesse zu optimieren. Gleichzeitig zahlt es auch auf Nachhaltigkeitsaspekte einer Smart City ein und hilft dabei, die digitale Infrastruktur noch besser auszulasten.

Die Kooperationspartner konnten mit der Lösung bereits erfolgreiche Pilotprojekte mit Kommunen in Deutschland und Luxemburg abschließen. Der weitere Marktausbau ist bereits geplant und erfolgt stufenweise.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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