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Wasserwirtschaft investiert Milliarden in Deutschlands Trinkwassernetz

Das öffentliche Trinkwassernetz in Deutschland erstreckt sich über 534.000 Kilometer und transportiert jährlich rund 4,7 Milliarden Kubikmeter Wasser. Nach Angaben des BDEW fließen pro Jahr etwa 2,5 Milliarden Euro in die Netzinfrastruktur – angesichts des Klimawandels könnte der Investitionsbedarf weiter steigen.

von | 08.09.26

In die deutsche Trinkwasserinfrastruktur fließen jährlich Milliardenbeträge. Ein Schwerpunkt liegt auf Erhalt und Weiterentwicklung des rund 534.000 Kilometer langen Leitungsnetzes.
Quelle: Adobe Stock/peter

Pro Jahr werden in Deutschland rund 4,7 Milliarden Kubikmeter Trinkwasser verbraucht. Das entspricht 4.700 Milliarden Litern. In Haushalte, Gewerbe und Industrie wird dieses Wasser durch ein Leitungsnetz von insgesamt 534.000 Kilometern Länge transportiert. Zum Vergleich: Die Länge würde reichen, um mehr als 13-mal den Globus zu umrunden.

Konstante Investition für den Erhalt

Um auch weiterhin eine sichere Versorgung mit Trinkwasser zu garantieren, leisten die Wasserversorger hohe Investitionen: Jährlich fließen rund 4 Milliarden Euro in die öffentliche Wasserversorgung. Mehr als 60 Prozent davon, etwa 2,5 Milliarden Euro, werden ins Trinkwassernetz investiert. Die restlichen Investitionen fließen hauptsächlich in Gewinnung, Aufbereitung und Speicherung von Trinkwasser. Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser, kommentiert:

„Auch in den kommenden Jahren sind hohe Investitionen nötig, um die Trinkwasserversorgung selbst bei zunehmenden Extremwetterereignissen in gewohnt hoher Qualität sicherzustellen. Der Klimawandel hat längst konkrete finanzielle Auswirkungen auf die Wasserversorgung: Eine Pilotstudie des BDEW und DVGW hat gezeigt, dass allein dadurch in den kommenden zehn Jahren zusätzliche Investitionen zwischen 3,2 und 13,5 Milliarden Euro erforderlich werden können. Wir müssen deshalb heute die richtigen Investitionsentscheidungen treffen, um unsere Wasserinfrastruktur resilient und zukunftsfest aufzustellen. Dafür muss die Wasserwirtschaft auch von den Infrastrukturfördermitteln des Bundes profitieren.“


Quelle: BDEW

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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