Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

Wasserverbrauch der deutschen Wirtschaft 2022 deutlich gesunken

Der Wasserverbrauch der deutschen Wirtschaft ist 2022 im Vergleich zu 2019 um 16,7 % gesunken und lag bei 12,75 Milliarden Kubikmetern. Besonders stark war der Rückgang in der Energiewirtschaft. Trotz des insgesamt geringeren Verbrauchs bleibt die Wassernutzung in Industrie und Gewerbe ein wichtiger Faktor. Die Daten stammen vom Statistischen Bundesamt.

von | 12.03.25

Trotz des insgesamt geringeren Verbrauchs bleibt die Wassernutzung in Industrie und Gewerbe ein wichtiger Faktor.
Quelle:Pixabay/ balouriarajesh

Im Jahr 2022 haben die Betriebe in Deutschland rund 12,75 Milliarden Kubikmeter Wasser eingesetzt – ein Rückgang von 16,7 % im Vergleich zu 2019. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging der Wassereinsatz vor allem bei den Energieversorgern zurück. Ein wesentlicher Faktor war die Stilllegung dreier Kernkraftwerke, wodurch die Energieversorgung im Jahr 2022 rund 2,02 Milliarden Kubikmeter Wasser weniger benötigte als bei der vorherigen Erhebung 2019.

Kühlprozesse dominieren den Wasserverbrauch

Der größte Teil des Wassers wird für Kühlzwecke verwendet. Laut Destatis entfielen im Jahr 2022 rund 10,57 Milliarden Kubikmeter oder 82,9 % des gesamten Wassereinsatzes der Betriebe auf Kühlprozesse. Weitere 1,76 Milliarden Kubikmeter (13,8 %) wurden in der Produktion oder für die Belegschaft genutzt, während 0,42 Milliarden Kubikmeter (3,3 %) zur Bewässerung dienten.

Betriebe entnehmen Wasser überwiegend aus natürlichen Quellen

Etwa 10.500 Betriebe haben 2022 Wasser direkt aus der Natur entnommen. Insgesamt wurden 12,84 Milliarden Kubikmeter Wasser gefördert, wobei der größte Anteil (9,72 Milliarden Kubikmeter bzw. 75,6 %) aus Flüssen, Seen oder Talsperren stammte. Rund 2,18 Milliarden Kubikmeter (17,0 %) wurden aus Grundwasserressourcen entnommen, während die restlichen 0,94 Milliarden Kubikmeter (7,4 %) aus Quellen wie Uferfiltrat, Quellwasser oder Meer- und Brackwasser gewonnen wurden.

Weitere Informationen

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Trotz des insgesamt geringeren Verbrauchs bleibt die Wassernutzung in Industrie und Gewerbe ein wichtiger Faktor. Trotz des insgesamt geringeren Verbrauchs bleibt die Wassernutzung in Industrie und Gewerbe ein wichtiger Faktor.

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Neuer Ansatz gegen Nitrat im Trinkwasser
Neuer Ansatz gegen Nitrat im Trinkwasser

Nitratdünger steigert Ernten, belastet aber das Trinkwasser. Forschende der Universität des Saarlandes und der Universität Graz entwickeln nun eine Membran, die Nitrat nicht nur filtert, sondern möglichst zu harmlosem Stickstoff umwandelt.

mehr lesen
Emschergenossenschaft investiert in Hochwasserschutz und Gewässerumbau
Emschergenossenschaft investiert in Hochwasserschutz und Gewässerumbau

Die Emschergenossenschaft treibt zentrale Projekte zur Klimafolgenanpassung im Ruhrgebiet weiter voran. Im Fokus stehen der Ausbau des Hochwasserschutzes sowie die ökologische Verbesserung von Gewässern wie dem Hörder Bach oder der Aspelflötte. Dafür plant der Wasserwirtschaftsverband jährliche Investitionen von rund 300 Millionen Euro. Aktuelle Maßnahmen reichen von der Sanierung der Emscher-Deiche bis hin zu umfangreichen Renaturierungsprojekten in Dortmund und Bottrop

mehr lesen
„Der Mensch bleibt die letzte Entscheidungsinstanz“
„Der Mensch bleibt die letzte Entscheidungsinstanz“

Die Wasserversorgung steht längst mitten im digitalen Umbruch – doch je stärker Systeme, Daten und Prozesse vernetzt werden, desto größer werden auch die Angriffsflächen. Dr.-Ing. Dirk Waider, Vorstand von Gelsenwasser, spricht im Interview über Cyberbedrohungen, Datensouveränität, die Rolle von KI als Entscheidungshilfe und die Frage, wie sich Versorgungssicherheit in einer zunehmend fragilen Welt realistisch organisieren lässt.

mehr lesen
Der Wassertwist
Der Wassertwist

Forschende der Abteilung Physikalische Chemie am Fritz-Haber-Institut und der Freien Universität Berlin machen die Anordnung von Wassermolekülen an der Grenzfläche von flüssigem Wasser zu Luft sichtbar. Ihre Erkenntnisse helfen die Chemie an der Grenzfläche besser zu verstehen, die maßgeblich durch die spezifische Anordnung der Wassermoleküle bestimmt wird. Die Studie zeigt, dass besonders ein bisher vernachlässigter Parameter von grundlegender Bedeutung ist: der Wasser-Twistwinkel.

mehr lesen
Antibiotikaresistenzen: Städtische Seen stark betroffen
Antibiotikaresistenzen: Städtische Seen stark betroffen

Ein Berliner Forschungsteam untersuchte Wasser- und Sedimentproben aus mehreren Gewässern sowie einer Kläranlage. In städtischen Proben fanden sie besonders viele Antibiotikaresistenz-Gene; am stärksten belastet waren Zu- und Abflüsse des Klärwerks. Resistente Keime traten jedoch auch in ländlichen Seen auf.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Keller & Hahn Brunnenbau GmbH

Thema: Wassergewinnung

Brunnenbau, Quellfassungen,

ETSCHEL BRUNNENSERVICE GMBH

Thema: Wassergewinnung

Home of the JET Master

pigadi GmbH

Thema: Wassergewinnung

Brunnenservice Büro Süd: +49 9264 989 098 Büro NRW +49 2041 3805

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03