Insgesamt hatten fast 130 Unternehmen an der Umfrage des VKU (Verband kommunaler Unternehme e.V.) teilgenommen. Die Ergebnisse zeigen, dass jedes vierte Unternehmen bereits mit infrastrukturellen oder ressourcenseitigen Engpässen zu kämpfen hatte und die Nutzung zeitweise einschränken oder anpassen musste. Mit Blick auf die Zukunft erwarten 75 % der Unternehmen sogar einen moderaten bis deutlichen Abstieg an Engpässen, wenn vergleichbare Wetterlagen in den Sommermonaten zunehmen.
Aber die Umfrage zeigt auch deutlich, dass Unternehmen bereits aktiv sind, um der Herausforderung zu begegnen. Dabei setzen 77 % der Unternehmen auf verstärkte Kommunikation und Information ihren Haushalts- und Industriekunden, um die Nachfrage zu beeinflussen, 53 % setze auf mehr Kooperation mit benachbarten Versorgern und 46 % der Unternehmen gaben an, ihre Wasserentnahmerechte oder den Fremdbezug bereits erhöht zu haben.
Die öffentliche Wasserversorgung bleibt also auch bei Hitze und Trockenheit zuverlässig, denn Engpass ist noch nicht gleich Ausfall. Dabei wird es aber darauf ankommen, dass der Vorrang der öffentlichen Wasserversorgung auch durchgesetzt wird. 85 % der Befragten betrachten das als vordringliche Aufgabe der Politik. Über zwei Drittel wünschen sich neben besseren Fördermöglichkeiten für klimaresiliente Infrastruktur eine Vereinfachung von Genehmigungsverfahren, um Investitionen zu beschleunigen.
Zur Gesamtauswertung
(Quelle: VKU)










