Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

Rätselhafter Pottwal am Zürichsee gestrandet

Am Ufer des Zürichsees zieht eine ungewöhnliche Kunstinstallation die Aufmerksamkeit auf sich: Im Rahmen des Zürcher Theater Spektakels liegt dort ein täuschend echt wirkendes Modell eines 16 Meter langen Pottwals, das mit visuellen und olfaktorischen Details die Realität eines gestrandeten Wals nachahmt und so das Bewusstsein für Meeresschutz schärfen soll.

von | 26.08.24

Das Festival setzte seinen Schwerpunkt auf ökologische Fragen.
Quelle: Michael Derrer Fuchs - stock.adobe.com

Wie u.a.  die FAZ berichtet, sorgte eine außergewöhnliche Kunstinstallation am Zürichsee für Aufsehen: Am Ufer des Sees in Zürich lag drei Tage  ein 16 Meter langer Pottwal, der auf den ersten Blick für ein echtes Tier gehalten werden könnte. Doch es handelte sich um eine Kunstaktion, die im Rahmen des Zürcher Theater Spektakels inszeniert wurde, um Besucher und Anwohner auf Umweltprobleme aufmerksam zu machen.

Schwerpunkt des Festivals liegt auf ökologischen Fragen

Das Festival, das zeitgenössische Formen der darstellenden Künste präsentierte, setzte einen Schwerpunkt auf ökologische Fragen. Obwohl der täuschend echt wirkende Walkadaver nur drei Tage vor Ort war, sorgte er für heftige Reaktionen, da er mit der Zeit einen immer stärkeren Fischgeruch verströmte. Neben dem Wal hatten Männer in weißen Schutzanzügen ein provisorisches Labor errichtet und spritzten das Modell regelmäßig mit Wasser ab. Bei der Entfernung eines Zahns lief sogar rote Farbe aus dem Mund des Kunstwals, was die Illusion eines echten gestrandeten Tiers perfekt machte.

Ein magisches Ereignis, das erschüttert und fasziniert

Am Vormittag sorgte die Installation für Verwirrung unter den Schaulustigen, die zunächst unsicher waren, ob es sich um ein echtes Ereignis handelte. Erst am Nachmittag erklärte der Meeresschutzverein Kyma auf Instagram, dass es sich um eine Inszenierung handelte, die vom belgischen Künstlerkollektiv Captain Boomer geschaffen worden war. Dieses Kollektiv hatte ähnliche Aktionen bereits in Städten wie Paris, London und Madrid durchgeführt.

Auf ihrer Website beschrieb die Künstlergruppe die Strandung eines Wals als ein magisches Ereignis, das Dörfer erschütterte und gleichzeitig faszinierte. Die Installation sollte als Metapher für die Störung unseres Ökosystems dienen, indem sie das Gefühl einer gestörten Verbindung zur Natur verstärkte. Laut dem künstlerischen Leiter des Festivals, Matthias von Hartz, sollte das absurde und emotional aufwühlende Bild eines gestrandeten Wals das Bewusstsein für Umweltzerstörung, Artensterben und die Gefährdung natürlicher Lebensräume schärfen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Auszeichnung für herausragende Projekte im Wasserbau
Auszeichnung für herausragende Projekte im Wasserbau

Der Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK) führt einen Deutschen Wasserbaupreis ein. Ausgezeichnet werden künftig herausragende Ingenieurleistungen, die Nachhaltigkeit, Funktionalität und technischen Fortschritt im Wasserbau und in der Wasserwirtschaft verbinden. Der Preis wird alle zwei Jahre im Rahmen des BWK-Bundeskongresses vergeben.

mehr lesen
Aqua Urbanica 2026 in Kaiserslautern
Aqua Urbanica 2026 in Kaiserslautern

Vom 21. bis 23. September 2026 bringt die Aqua Urbanica in Kaiserslautern Fachleute aus Wissenschaft, Planung und Praxis zusammen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen rund um die Stadtentwässerung, die Regenwasserbewirtschaftung sowie der Einsatz realer Messdaten zur Weiterentwicklung hydrologischer Modelle.

mehr lesen
BUND-Recherche zeigt Defizite beim Hochwasserschutz
BUND-Recherche zeigt Defizite beim Hochwasserschutz

Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal sieht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weiterhin erhebliche Defizite beim Hochwasserschutz. Eine neue Recherche zeigt, dass Flüsse in Deutschland große Teile ihrer natürlichen Überschwemmungsflächen verloren haben und der Schwerpunkt der Investitionen nach wie vor auf technischen Schutzmaßnahmen liegt. Aus Sicht des BUND sind deutlich mehr Investitionen in die Wiederherstellung von Auen, Deichrückverlegungen und andere naturbasierte Lösungen erforderlich, um Hochwasserrisiken und die Folgen des Klimawandels wirksam zu begrenzen.

mehr lesen
OOWV treibt Ausbau der Infrastruktur weiter voran
OOWV treibt Ausbau der Infrastruktur weiter voran

Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) hat 2025 insgesamt 165 Millionen Euro in die Wasserver- und Abwasserinfrastruktur investiert – mehr als im Vorjahr. Mit dem Ausbau von Wasserwerken, Leitungen und Kläranlagen reagiert der Verband auf den steigenden Wasserbedarf, den Klimawandel und wachsende Anforderungen an eine sichere Versorgung.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03